Grosseinsatz in Nørresundby
Ein Toter, zwei Verletzte nach Schiesserei in Dänemark

Wegen einer Brandmeldung rückte die dänische Polizei am Freitagnachmittag in ein Industriegebiet in Nørresundby aus. Vor Ort kam es zu einer Schiesserei. Eine Person verstarb, ein Polizist und der Schütze wurden durch Schüsse verletzt.
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Bei einer Schiesserei in Nørresundby wurden drei Personen angeschossen. Eine verletzte Person ist mittlerweile verstorben.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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  • Eine Person bei Schiesserei in Nørresundby verstorben, zwei Personen, darunter ein Polizist, verletzt
  • Schütze eröffnete Feuer als Polizei eintraf, Beamte erwiderten Schüsse
  • Polizei beendete Einsatz nach 15 Uhr, Verletzte in ernstem Zustand
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Bei einer Auseinandersetzung in einem Industriegebiet im dänischen Nørresundby wurden am Freitagnachmittag drei Menschen, darunter ein Polizist, von Schüssen getroffen, wie mehrere lokale Medien berichten. Ursprünglich war die Polizei wegen einer Brandmeldung in einem Gebäude in dem Industriegebiet ausgerückt. Am Brandort fielen jedoch mehrere Schüsse. Medienberichten zufolge schoss eine Person auf die Einsatzkräfte, welche das Feuer erwiderten. Dabei seien sowohl der Schütze, ein Polizist als auch eine Drittperson vor Ort von Schüssen getroffen worden. Laut ersten Ermittlungsergebnissen verwendete der Schütze ein Gewehr. 

Wie die Polizei in einer Medienmitteilung am späteren Freitagnachmittag erklärte, ist die verletzte Drittperson verstorben. Wie die Polizei am Freitagabend in einer Presseerklärung mitteilte, wurde der Zivilist nicht von Schüssen der Polizei getroffen. Der Schütze wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Der verletzte Polizist befindet sich laut Polizeiangaben in einem stabilen Zustand. Er ist laut Polizeiangaben am Bein getroffen worden. Kurz nach 15 Uhr gab die Polizei bekannt, dass der Schusswechsel beendet sei. Man sei aber weiterhin mit einem Grossaufgebot vor Ort präsent, auch um für Sicherheit zu sorgen. 

«Umfangreiche Untersuchung» eingeleitet

Zuvor erklärte die Polizei in einer Mitteilung, dass eine «umfangreiche Untersuchung und Rettungsaktion» eingeleitet worden seien. Zuvor waren die Einwohner aufgefordert worden, das Gebiet zu meiden und den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten. Die Feuerwehr hat mit den Löscharbeiten begonnen, die Polizei hat Strassensperren errichtet. 

Ein Fotograf berichtete der Zeitung Ekstra Bladet, er habe Schüsse gehört, als er gegen 13.45 Uhr am Tatort eintraf. Noch ist unklar, ob und in welchem Zusammenhang der Brand und die Schiesserei stehen. Noch ist das Motiv hinter der Tat unklar. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass es sich bei der Schiesserei um einen Einzelfall handelt, der nicht mit Bandenkriminalität in Verbindung stehe. Erste Ermittlungsergebnisse weisen daraufhin, dass der Schütze in der Gegend um sich geschossen habe. 

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