Autopsie bringt Klarheit
Zwillingsmädchen (†15 Monate) sind verdurstet

Zwei 15 Monate alte Zwillingsmädchen starben in Beuvrages im Norden Frankreichs. Eine Autopsie bestätigt nun den grauenvollen Verdacht. Die Mädchen sind an Dehydrierung gestorben.
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Hitze kann für den Körper extrem gefährlich werden. In Frankreich starben 15 Monate alte Zwillinge.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zwei 15 Monate alte Zwillinge sterben in Nordfrankreich durch Dehydrierung
  • Eltern alarmierten Notruf, vier weitere Kinder ins Spital gebracht
  • Hitzewelle fordert bereits mehrere Todesopfer, Ermittlungen laufen
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Angela RosserJournalistin News

Unter der Hitzewelle der vergangenen Wochen leiden insbesondere vulnerable Personen wie ältere Menschen oder auch Kinder. Ein besonders tragischer Vorfall ereignete sich in Nordfrankreich. Zwei kleine Mädchen wurden tot in ihren Bettchen aufgefunden. 

Als Todesursache gingen die Ermittler bereits von Anfang an von Dehydrierung aus. Es wurde vermutet, dass die 15 Monate alten Zwillinge über mehrere Tage hinweg in einem überhitzten Raum waren. Nun bringt eine Autopsie traurige Gewissheit.

Kinder auch untergewichtig

Die kleinen Mädchen starben an den Folgen einer schweren Dehydrierung. Die Rechtsmediziner stellten ausserdem fest, dass die beiden deutlich untergewichtig waren, erklärte Staatsanwältin Christelle Dumont gegenüber «RTL».

Die Mutter soll gegenüber den Ermittlern gesagt haben, dass sie ihren Töchtern am Vorabend gegen 19 Uhr das letzte Mal ein Fläschchen gegeben habe. Erst am nächsten Nachmittag gegen 13 Uhr, sei sie wieder in das Zimmer gegangen. 

Weitere Kinder im Spital

Den Notruf haben die Eltern selber gerufen, heisst es. Als die Rettungskräfte allerdings eintrafen, war es bereits zu spät – die Leichenstarre hatte bereits eingesetzt. Im selben Haushalt fanden die Einsatzkräfte vier weitere Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Auch sie litten unter starker Dehydrierung und wurden umgehend ins Spital gebracht. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen. 

Frankreich kämpft derzeit mit einer extremen Hitzewelle, die mehrere Menschenleben gefordert hat. Besonders Kleinkinder sind gefährdet. In den vergangenen Tagen kam es zu mehreren tragischen Todesfällen, als Kinder in überhitzten Autos zurückgelassen wurden.

Ähnliche Vorfälle sollen verhindert werden

Der Bürgermeister von Beuvrages sprach von einem Schock für die gesamte Gemeinde: «Der Tod dieser beiden kleinen Mädchen hat uns zutiefst erschüttert.» Die Ermittlungen sollen nun klären, wie es zu dieser tragischen Situation kommen konnte.

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