Feuerwehrmann filmt Inferno mit Bodycam
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Eindrückliche Aufnahmen:Feuerwehrmann filmt Inferno mit Bodycam

Schweizer Feuerwehrmann Nicolas Schumacher und sein Team bekämpfen in Frankreich das Inferno
«Ein völlig beispielloser Brand»

Seit Samstag unterstützen 34 Feuerwehrleute aus der Romandie die französischen Einsatzkräfte im Kampf gegen einen gigantischen Waldbrand in der Gironde. Der Chef der Schweizer Delegation warnt vor ähnlichen Szenarien in der Schweiz.
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Nicolas Schumacher leitet das Schweizer Feuerwehrteam in der Gironde.
Foto: RTS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • 34 Westschweizer Feuerwehrleute bekämpfen riesigen Waldbrand in der französischen Region Gironde
  • Tausende Feuerwehrleute, 18 Flugzeuge, 1500 Militärangehörige mobilisiert gegen Feuer
  • 42'000 Hektar Land zerstört, Hitze bis zu 40 Grad erwartet
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Marian NadlerRedaktor News

Seit Samstag unterstützen 34 Feuerwehrleute aus der Romandie ihre französischen Kollegen im Kampf gegen einen riesigen Waldbrand in der Gironde. 42'000 Hektar Land wurden bereits zerstört. Der Westschweizer Fernsehsender «RTS» hat mit dem Leiter der Schweizer Delegation gesprochen.

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«Dies ist ein völlig beispielloser Brand», sagt Nicolas Schumacher. Die Aufgaben, denen sich die Feuerwehrleute stellen müssen, sind kein Zuckerschlecken. «Bevor wir unsere Einsatzkräfte einsetzen, müssen wir sicherstellen, dass Fluchtwege vorhanden und das Gebiet mit Fahrzeugen erreichbar ist. Daher ist eine Aufklärung unerlässlich, um den Verlust von Ausrüstung oder, schlimmer noch, von Einsatzkräften zu vermeiden.»

Tausende Feuerwehrleute im Einsatz

Zwar ist das Feuer aktuell unter Kontrolle, ab Mittwoch könnte eine weitere Hitzewelle mit bis zu 40 Grad die Lage aber wieder erschweren. Trockene Winde könnten wieder Brandherde entfachen.

Bei den Einsatzkräften darf die Wachsamkeit also noch nicht nachlassen. Die französischen Behörden haben 2750 Feuerwehrleute mobilisiert, unterstützt von 18 Flugzeugen, 1500 Militärangehörigen und 1440 Polizisten.

Düstere Warnung von Feuerwehrchef

Noch bis mindestens Sonntag bleiben die Schweizer vor Ort. Die Unterstützung aus der Romandie könnte jedoch länger andauern. Frankreich hat die Entsendung eines zweiten Kontingents angefordert, um das erste abzulösen.

Die Schweizer Feuerwehrleute können in Frankreich wertvolle Erfahrung sammeln. «Diese Art von Einsatz ermöglicht es uns, zu lernen, mit deutlich erfahreneren Personen in Kontakt zu treten, die Mechanismen eines Vegetationsbrandes dieser Grössenordnung zu verstehen, die Mittel zu seiner Bekämpfung, die entsprechenden Strategien und Taktiken kennenzulernen», erläutert Schumacher.

Er formuliert eine düstere Warnung: «Wir müssen uns vorbereiten, denn ein beispielloser Waldbrand in der Vegetation und den Wäldern der Schweiz ist leider nur eine Frage der Zeit.» 

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