Schweizerdeutsch kann schon verwirrend sein. Nicht nur für unsere deutschsprachigen Nachbarn, auch von Kanton zu Kanton können die verschiedenen Dialekte zu Sprachbarrieren führen.
Ein Paradebeispiel ist wohl der Apfelkern. «Bitschgi», «Gäggi», «Huusi» oder «Üürbsi» haben hierzulande allesamt die gleiche Bedeutung, nämlich die Überreste eines Apfels. Der Huber-Verlag zählte 39 (!) verschiedene regionale Bezeichnungen.
Schweizerdeutsch im Duden
Doch nicht nur für Deutsche ist die Schweizer Sprache knifflig, sondern auch umgekehrt. Wenn wir Hochdeutsch sprechen, schleichen sich oft Wörter in unsere Sätze, die im Schriftdeutsch eigentlich nicht existieren.
Wörter wie «schaffen» anstatt «arbeiten» oder «Billet» anstatt «Fahrkarte» sind zwar nicht offiziell Deutsch, findet man aber sogar im Duden. Daneben steht immer der Vermerk: «schweiz.» oder «schweizerisch». Diese Begriffe, im Duden sinds mittlerweile über 3000 Wörter, nennt man Helvetismen.
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