Nach 46 Jahren!
ZDF stellt Kult-Serie ein

Das ZDF zieht den Schlussstrich: Die Krimiserie «Ein Fall für zwei» endet 2027 nach über vier Jahrzehnten. Ein Spielfilm soll das Kultformat würdig abschliessen.
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Das ZDF stellt die Serie «Ein Fall für zwei» ein. Seit 2014 stehen Antoine Monot (l.) und Wanja Mues als Ermittler vor der Kamera.
Foto: Klaus Weddig

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Das ZDF beendet die Kultserie «Ein Fall für zwei» 2027 nach 46 Jahren
  • Geplant ist eine letzte Staffel mit vier Episoden und Abschiedsfilm
  • Die erste Folge erschien 1981, insgesamt wurden über 300 Episoden produziert
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Silja AndersRedaktorin People

Nach mehr als vier Jahrzehnten endet eine der bekanntesten Krimiserien im deutschen Fernsehen: Das ZDF stellt «Ein Fall für zwei» ein. Die 13. und letzte Staffel mit vier Episoden wird 2027 ausgestrahlt, gefolgt von einem abschliessenden 90-minütigen Spielfilm. Das bestätigte der öffentlich-rechtliche Sender in Mainz gegenüber «Bild».

In der aktuellen Version der Buddy-Krimiserie sind Wanja Mues (52) als Privatdetektiv Leo Oswald und Antoine Monot (51) als Rechtsanwalt Benni Hornberg zu sehen. 

Ein Film soll den würdigen Abschluss bieten

Die vorletzte, zwölfte Staffel des Duos, das seit 2014 die Hauptrollen innehat, wird bereits im September 2026 im ZDF ausgestrahlt. Doch nach der 13. Staffel und dem Abschiedsfilm ist endgültig Schluss. «Ein grosses Kapitel deutscher Fernsehgeschichte findet sein Ende. Das tut mir leid für die vielen Millionen treuer Fans, die uns am Freitagabend regelmässig begleitet haben», so Hauptdarsteller Wanja Mues.

Antoine Monot ergänzt: «Unser ganz persönlicher ‹Fall für Mues und Monot› ist noch lange nicht vorbei: Wir stehen gemeinsam mit dem Live-Hörspiel ‹Pater Brown› auf der Bühne und drehen 2027 den 90-Minüter ‹Ein Fall für zwei›, der dann als Abschluss im ZDF ausgestrahlt wird. Darauf freuen wir uns.»

Seit 1981 fester TV-Bestandteil

Bereits 1981 flimmerte die erste Folge der Serie über die Bildschirme – mit Claus Theo Gärtner (83) als Josef Matula, der mit Lederjacke, rauer Stimme und Zigarettennebel zur Ikone des Formats wurde. Über drei Jahrzehnte lang prägte Gärtner die Serie, bevor er 2013 nach 300 Folgen ausschied. Danach belebte das ZDF das Format 2014 in einer neuen Version mit Monot und Mues wieder.

In den vergangenen Jahrzehnten war «Ein Fall für zwei» ein fester Bestandteil des Freitagskrimis, der auch Serien wie «Derrick», «Siska» und «Der Staatsanwalt» umfasste. Heute überlebt aus dieser Ära nur noch «Der Alte», der seit 1977 in München spielt. Anfang 2026 startete zudem die neue Serie «Mordufer» am Bodensee, die eine «landschaftlich geprägte Facette» ins Krimiangebot des ZDF bringen soll, wie es vom Sender heisst.

Die Entscheidung, die Kultserie nach über 40 Jahren zu beenden, fiel dem ZDF sichtlich schwer: «‹Ein Fall für zwei› hat den ZDF-Freitagskrimi entscheidend mitgeprägt und Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern begleitet. Umso schwerer fällt nach reiflicher Überlegung die Entscheidung, die Reihe zu beenden.» Dennoch wolle man den Freitagskrimi fortführen, jedoch mit einer «stärkeren Fokussierung auf wenige Formate».

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