Darum gehts
- Anne Wünsche (34) stellt XXL-Plakate von sich im Dorf ihres Ex-Freundes auf
- Plakate zeigen ihr Gesicht und QR-Code zu ihrem Onlyfans-Profil
- Aktion kostete 5500 bis 7400 Franken, Unbekannte beschmierten ein Plakat
Das ist mal eine Racheaktion der etwas anderen Art: Anne Wünsche (34) hat XXL-Plakate von sich im Dorf ihres Ex-Freundes aufstellen lassen. «Wenn der jetzt vorbeifährt, dann sieht er halt immer mein Gesicht», so die dreifache Mutter auf Instagram. Tatsächlich ist auf dem Plakat nicht viel mehr als ihr Gesicht und ihre Schulterpartie zu sehen, daneben prangt ein QR-Code, der direkt zu ihrem Profil auf der Plattform Onlyfans führt.
Ihre Aktion findet sie «schon so bekloppt, dass es lustig ist». Mit ihren Plakaten spricht sie allerdings auch gleichzeitig eine Warnung aus: «Leg dich nicht mit Anne Wünsche an.» Welcher ihrer Ex-Freunde sich nun ständig mit ihrem Konterfei in XXL-Format konfrontiert sieht, das hat sie zunächst nicht bekannt gegeben. Später stellte sie in einer Presssemitteilung klar, dass es sich um Henning Merten (36) handelt. Die Aktion hat sie sich etwas kosten lassen. «So ein Plakat – wir haben insgesamt, glaube ich, drei oder vier Plakate aufgehängt – das kostet so 2000 Euro».
Bis das passende Motiv gefunden war, hat es allerdings einen Moment gedauert, da infolge der «extrem scharfen Richtlinien» gleich mehrere Motive abgelehnt wurden. Schlussendlich hat sie sich für die cleane Variante entschieden, die allerdings schon kurze Zeit später nicht mehr ganz so sauber aussah. Unbekannte haben das Plakat mit schwarzer Farbe besprüht, Wünsche Teufelshörner aufgemalt und das Wort «Bitch» hinzugefügt – etwas, was sie selbst nicht draufschreiben konnte. Damit habe der Unbekannte ihr sehr geholfen, «weil er macht jetzt auch noch Werbung für meine Spassseite», womit sie sich nun «einfach dumm und dämlich» verdiene.
Richtet sich die Plakataktion gegen ihn?
Anne Wünsche erlangte 2011 durch ihre Rolle als Hanna Fischer in der Scripted-Reality-Serie «Berlin – Tag & Nacht» erste Bekanntheit. Mittlerweile verdient sie sich mit ihren expliziten Bildern online ein goldenes Näschen und hat ihren Wohnsitz nach Mallorca verlegt. Wünsche hat drei Kinder von drei verschiedenen Männern. Während sie über den Papa ihrer ältesten Tochter Miley (13) so gut wie nie ein Wort verliert und ein gutes Verhältnis zum Vater ihres Sohnes Sávio (4) pflegt, streitet sie sich mit dem Papi von Juna (10) – Henning Merten – immer wieder öffentlich.
Der Auslöser für ihre Plakataktion liegt in seinem «Verhalten in den letzten Monaten». Es ist nicht die erste Geschäftsidee, auf die sie dank ihres Exes und ihrer Abneigung gegen ihn gekommen ist. «Er hat mich auch zu meinem neuen Glitzer-Mojito inspiriert – und zum neuen Weswein, dem ‹Anti-Idioten-Wein›. Dafür bin ich sehr dankbar, denn wir alle haben irgendwie so einen Ex, der sein Ego nicht unter Kontrolle hat», so Wünsche in einer Mitteilung. Eine Versöhnung des einstigen Liebespaares ist auch weiterhin nicht in Sicht. «Er hat seine Tochter, um die er sich jahrelang nicht gekümmert hat, vor Gericht gezogen – und seiner Ex, der Mutter der gemeinsamen Tochter, das Kind mit Manipulation genommen, obwohl sie sich die letzten Jahre allein um alles bemüht hat. Das ist nicht zu verzeihen.» Hintergrund ist ein seit Monaten andauernder Rechtsstreit zwischen den beiden um das Aufenthaltsbestimmungsrecht ihrer gemeinsamen Tochter Juna (10).