Influencer macht sich mit Cervelat-Rezept zur Wurst
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«Koche sie im Wasser»:Influencer macht sich mit Cervelat-Rezept zur Wurst

«Verlass bitte die Schweiz!»
Deutscher Möchtegern-Koch schockiert mit Cervelat-Rezept

Der Deutsche Robert betreibt den Instagramkanal «cyberkitchen_by_Robert» und präsentiert dort seit drei Jahren seine Kochkreationen. Nun hat er sich an die Schweizer Nationalwurst Cervelat gewagt. Ob das gut kommt?
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Der Deutsche Robert führt den Instagramkanal cyberkitchen_by_robert und wagt sich an die Schweizer Nationalwurst – den Cervelat.
Foto: Instagram / cyberkitchen_by_robert

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Deutscher Influencer Robert erntet Kritik für falsche Cervelat-Zubereitung
  • Über 400 Instagram-Kommentare: Schweizer reagieren schockiert und amüsiert
  • Sein Post erzielt Rekord-Reichweite: Vorher maximal 30 Kommentare
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Saskia SchärRedaktorin People

Seit etwa einem halben Jahr wohnt der deutsche Möchtegern-Kochfluencer Robert in der Schweiz. In seinem neusten Rezeptvideo hat er sich des Cervelats, der Schweizer Nationalwurst, angenommen – und macht dabei einen Fehler nach dem anderen! Das beginnt bereits bei der Aussprache. «Ihr habt gesagt, die Schweizer Wurst nennt sich nicht Karvalet, sondern Sevia, das klingt ein bisschen wie diese spanische Stadt im Süden Spaniens.»

Wem es hier noch nicht die Zehennägel hochgerollt hat, dem geschieht das spätestens beim Beschrieb seiner Zubereitung: «Die Würstchen erwärme ich ganz einfach im Wasser.» Autsch! Zur falsch zubereiteten Wurst gibt es Nudeln und eine Gemüsesauce. Für Letztere greift er auf Tiefkühlgemüse zurück, was gemäss Robert von der englisch ausgesprochenen Marke «Minestrone» stammt. Dazu fügt er dann noch Rahm, ein grosszügiges Stück Butter, Milch, Senf, Saucenbinder und Salz bei. Das Ganze giesst er dann über seine Nudeln und isst diese genauso wie den Cervelat mit Messer und Gabel.

Klar: Cervelats sind geräucherte Brühwürste, demnach können sie genau wie Wienerli im Wasserbad erwärmt werden. Trotzdem ist es für Schweizerinnen und Schweizer eigentlich Tradition, Cervelats zu braten oder auf dem Grill zuzubereiten.

«Gibt sich und hat Mühe»

Die falsche Aussprache und Zubereitung schmerzen nicht nur die Autorin dieses Textes, sondern auch die Instagram-User. Sie kommentieren seinen Post fleissig und zeigen sich genauso schockiert wie amüsiert. «Verlass bitte die Schweiz, danke ...», «Toll alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Danke du und gute Besserung», «Was machst du denn da?», «Gibt sich und hat Mühe» oder «Oh Gott, Cervelat in Wasser kochen...», sind nur einige der mittlerweile knapp 500 Kommentare.

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Damit dürfte der Deutsche sein Ziel erreicht haben – «Ragebait» sei Dank. Unter diesem Begriff versteht man Inhalte, die bewusst provozieren oder empören sollen, um möglichst viele Kommentare, Reaktionen und damit Reichweite in den sozialen Medien zu erzeugen. Seine Strategie ist durchaus aufgegangen: Sein bis dahin erfolgreichster Post hatte es bisher nicht einmal auf 30 Kommentare gebracht.

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