Darum gehts
- Prinzessin Kate enthüllt Chemo-Folgen: Konzentrationsverlust und Kunst als Therapie
- Chemotherapie führte zu «Chemo Brain»: Lesen und Fokus waren unmöglich
- Seit März 2024 in Remission: Chemotherapie-Folgen dauern emotional und körperlich an
Sie lächelt. Sie winkt. Sie strahlt. Seit ihrer Rückkehr in die Öffentlichkeit nimmt Prinzessin Kate (44), die Frau von Thronfolger Prinz William (44), wieder royale Termine wahr und wirkt stark und gefasst. Doch hinter ihrem Lächeln liegt eine schwere Zeit: Jetzt spricht die dreifache Mutter erstmals ausführlicher über die Folgen ihrer Krebserkrankung – und macht ein bewegendes Geständnis: «Ich konnte nicht mehr lesen.»
Die Worte fielen kürzlich bei ihrem Besuch im renommierten Krebszentrum The Christie in Manchester. Dort hat die künftige Königin Patientinnen und Patienten, Therapeuten sowie Mitarbeitende getroffen und über ihre eigene Zeit während der vorsorglichen Chemotherapie gesprochen. Als ein Patient erzählt, wie ihm Kunst geholfen habe, mit seiner Erkrankung umzugehen, erkennt sich Kate sofort wieder, wie britische Medien berichten. Ihm gegenüber gesteht sie: «Ich konnte mich auf nichts wirklich konzentrieren.»
Farbstifte und Malbücher
Für die Buchliebhaberin und Kunsthistorikerin war die Einschränkung, nicht mehr lesen zu können, besonders belastend. Statt in Büchern abzutauchen, fand sie Trost in einer ganz einfachen Beschäftigung: Sie griff zu Farbstiften und Malbüchern. «Das Ausmalen gab mir die Möglichkeit, etwas zu tun, ohne ein fertiges Ergebnis erreichen zu müssen», erklärt die Schwiegertochter von König Charles III. (77).
Es sei eine Möglichkeit gewesen, «zu spielen» und sich darin zu verlieren. Gerade dieser fehlende Druck habe ihr geholfen, zur Ruhe zu kommen und Gedanken zuzulassen. Diese Beschwerden sind auch als «Chemo Brain» oder «Brain Fog» bekannt. Ein sogenannter Hirnnebel, der bei vielen Krebspatienten während oder nach einer Chemotherapie auftreten kann. Betroffene berichten von Konzentrationsproblemen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen oder geistiger Erschöpfung.
Palast-Insider ist besorgt
Im März 2024 machte Prinzessin Kate ihre Krebsdiagnose öffentlich, ohne die genaue Krebsart zu nennen. Doch sie macht deutlich: Der Abschluss der Behandlung bedeutet nicht automatisch, dass sofort wieder alles wie vorher ist. «Der Körper verändert sich so sehr», sagt Kate. «Nicht nur körperlich und emotional, sondern auf einer viel tieferen Ebene.»
Worte, die zeigen, wie nachhaltig diese Erfahrung ihr Leben geprägt hat. Mit ihrer Offenheit gibt die dreifache Mutter vielen Betroffenen Hoffnung und zeigt: Der Weg zurück ins normale Leben beginnt oft mit kleinen Schritten. Solchen, die sie mit Bedacht gehen muss. Gemäss einem Palast-Insider machen sich viele Sorgen um die beliebte Prinzessin. Gegenüber Blick sagt er: «Man sieht ihr an, wie viel Mühe sie sich gibt und was es sie an Kraft kostet. Zum Glück haben sie jetzt Ferien. Mein Eindruck ist, dass sie sich die letzten Monate zu viel zugemutet hat.»