Darum gehts
- Gotthard-Tunnel: Über 12 Kilometer Stau am Nordportal am Montagmittag
- Wartezeiten von rund 100 Minuten, Webcam zeigt Verkehrschaos
- Südportal: 4 Kilometer Stau, Wartezeit etwa 40 Minuten
Die Sommerferien machen sich vor dem Gotthard-Tunnel auch Ende Juli noch bemerkbar. Am Montagmittag staute sich die Blechlawine vor dem Nordportal bereits wieder auf über 12 Kilometer, wie auf der Webseite des Touring Club Schweiz TCS zu sehen war. Aufnahmen der Webcam zeigten das Verkehrschaos. Es musste mit einer Wartezeit von rund zwei Stunden gerechnet werden.
Gegen Abend löst sich der Stau langsam wieder auf. Auf der Website des TCS ist zu sehen, dass der Stau vor dem Gotthard zurückgeht und um 16.45 Uhr noch acht Kilometer beträgt. Auch wenn sich die Blechlawine verkürzt, muss trotzdem noch mit einem Zeitverlust von rund 1 Stunde und 20 Minuten gerechnet werden.
Als Alternativroute empfiehlt der TCS, wie meistens, die A13 via San Bernardino. Vor dem Südportal des Gotthard-Tunnels schrumpft der Stau langsamer. Betrug die Karawane am Mittag noch 5 Kilometer, sind es hier am Abend noch immer 4.
Immer wieder Verkehrschaos
Bereits in den letzten Wochen sorgte der Ferienverkehr für eine Menge Chaos vor dem Gotthard-Tunnel. Vor gut einer Woche war die Blechlawine vor dem Nordportal zeitweise über 20 Kilometer lang. Die Wartezeit betrug rund drei Stunden.
Die Ferien-Fahrer umfahren den Stau, indem sie in grosser Anzahl durch die umliegenden Gemeinden im Kanton Uri brettern. Das nervt viele der Bewohnerinnen und Bewohner dieser Dörfer. Am 18. Juli demonstrierten viele von ihnen gegen den ständigen Ausweichverkehr.