In Locarno wütet ein starker Sturm
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Heftiges Gewitter am Mittwoch:In Locarno wütet ein starker Sturm

Unwetter auf Campingplatz
Baum stürzt um und verfehlt Zelt nur knapp

Heftige Unwetter drohen: Am Mittwoch warnt der Bund in grossen Teilen der Schweiz vor heftigen Unwettern mit Blitz, Hagel und Sturmböen.
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Diverse Gewitterzellen ziehen heute über die Schweiz.
Foto: Regenradar

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Am Donnerstag drohen teils heftige Gewitter in der Schweiz
  • Unwetterwarnung Stufe 3: Blitz, Hagel, Sturm
  • Betroffene Regionen: Wallis, Zentralschweiz, Tessin und Ostschweiz ab 14 Uhr
16.07.2026, 06:43 Uhr

Das wars – wir schliessen den Ticker

Die Lage hat sich inzwischen beruhigt. Damit beenden wir unseren Wetter-Ticker. Vielen Dank fürs Mitlesen. Über weitere Entwicklungen rund ums Wetter sowie über alle anderen wichtigen News halten wir euch natürlich weiterhin auf Blick.ch auf dem Laufenden.

15.07.2026, 20:57 Uhr

Unwetter wüten auch in Italien – eine Person gestorben

Die heftigen Unwetter haben auch bei unseren südlichen Nachbarn gewütet und Teile Norditaliens verwüstet. In der Emilia-Romagna kam ein Autofahrer in Bomporto (Modena) ums Leben, als sein Wagen bei starkem Regen mit einem anderen Fahrzeug kollidierte, berichtet «La Reppubblica».

Heftige Regenmassen überschwemmten die Strassen in Norditalien.
Foto: keystone-sda.ch

In Bologna blockierten umgestürzte Bäume etliche Strassen, Busse wurden umgeleitet. In vielen Regionen sorgten Stromausfälle für Chaos. Auch in Mantua war die Lage dramatisch, mit über 20 Feuerwehreinsätzen, entwurzelten Bäumen und Schäden an Gebäuden. 

Das Unwetter hinterliess sichtbare Schäden.
Foto: keystone-sda.ch
15.07.2026, 17:54 Uhr

Baum stürzt auf Zeltplatz

Das scheint gerade noch mal gut gegangen zu sein. Wie Bilder einer Leserreporterin zeigen, wurde am Mittwoch auf dem Campingplatz Amriswil in Uttwil im Kanton Thurgau ein Baum durch den Sturm entwurzelt und auf den Zeltplatz gestürzt.

«Zum Glück ohne Personenschaden», schreibt die Leserin. Wie knapp das aber war, zeigt besonders ein Foto. Der Baum scheint direkt vor einem Zelt heruntergekracht zu sein.

Der Sturm riss den Baum gleich samt Wurzel aus der Erde.
Dass er nicht auf dieses Zelt gekracht ist, war pures Glück.
Der Baum hielt dem Unwetter nicht stand.
15.07.2026, 16:45 Uhr

«Wurden aus unserer Siesta geweckt»

Nicht nur in der Schweiz stürmt es. Ein Paar, das gerade in Baveno auf der italienischen Seite des Lago Maggiore Ferien macht, wurde von den heftigen Sturmböen überrascht. «Wir wurden aus unsere Siesta geweckt». 

Sie sagen aber auch, dass sie Glück gehabt hätten, dass sie zum richtigen Augenblick von ihrem Ausflug auf die Isola dei Superiore zurückkehrten. «Sonst wäre die Retour-Fahrt auch ungemütlich geworden.»

Blitze und heftiger Donner über dem Lago Maggiore
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Unwetter im Tessin:Blitze und heftiger Donner über dem Lago Maggiore
15.07.2026, 15:20 Uhr

Die ersten Wolken lassen Hagel und Regen runter

Bei den Bildern könnte einem glatt der Song von Roland Kaiser im Kopf stecken bleiben: «Ich glaub es geht schon wieder los». Hier gehts allerdings nicht ums Verlieben, sondern ums Thema Unwetter.

Bilder aus Minusio im Tessin und Hemishofen im Kanton Schaffhausen zeigen schon wieder massig Regen und fette Hagelkörner. Im Tessin geht man jetzt halt «lädelen» oder macht Spiele mit der Familie, statt den Tag in der Badi zu verbringen, sagt ein Leser.

Es stürmt in Hemishofen. Vielleicht wäre es eine gute Idee, denn Sonnenschirm zuzumachen.
Die Hagelkörner haben ebenfalls wieder eine stattliche Grösse.

Eine Anwohnerin aus Hemishofen sieht das Unwetter positiv: «In zwanzig Minuten gabs 25 Millimeter Wasser. Das können wir endlich gebrauchen. Der letzte richtige Regen war vor etwa vier Wochen», sagt sie.


15.07.2026, 15:08 Uhr

Sende uns deine Gewitter-Impressionen

Gewitterzellen treibern in der Schweiz ihr Unwesen. Bist du von den Unwettern betroffen? Berichte uns, was du erlebst – gerne auch mit Videos und Bildern. Erreichbar sind wir über unsere Whatsapp-Nummer 079 813 80 41 sowie den Leserreporter-Button in der Blick-App.

15.07.2026, 15:07 Uhr

Wo aktuell grosse Unwetter-Gefahr herrscht

Die Warnkarte des Bundes um 15 Uhr.

Die Gewitterlage in der Schweiz zeigt sich am Nachmittag dynamisch. Noch bis 15.20 Uhr gilt in Schaffhausen grosse Unwetter-Gefahr, gleiches gilt bis 15.50 Uhr auch in Marthalen und Stammheim ZH. In Steckborn und Müllheim TG sowie im Rheintal gilt erhebliche Gefahr. Auch im Wallis kann es ungemütlich werden.

Erhebliche Gefahr bedeutet: Äste können abbrechen und einzelne Bäume umstürzen, Rutschungen an steilen Hängen werden vom Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz) nicht ausgeschlossen. Bäche können zu reissenden Fluten werden, Überflutungen sind möglich. Hagel kann Schäden verursachen. 

Grosse Gefahr heisst, dass es in den betroffenen Gebieten zusätzlich zu Blitzeinschlägen kommen kann. 

Das Blitzradar zeigt: Im Norden des Kanton Schaffhausens entlädt sich das Gewitter. (Screenshot Wetteronline.ch)
Ende des Livetickers

Nachdem einige Regionen lokal von einem Gewitter geweckt wurden, stellt sich am Mittwochmorgen zunächst eine ruhigere Wetterphase ein. Am Nachmittag ist jedoch Schluss damit.

«Es muss verbreitet mit teils kräftigen Gewittern gerechnet werden – es besteht Unwetterpotenzial», warnt der Wetterdienst Meteo News auf X.

Unwetter am Nachmittag

Auch der Bund warnt ab 12 Uhr in grossen Teilen der Schweiz vor möglichen Gewittern der Stufe 3 (erhebliche Gefahr). Es ist mit erhöhter Blitzaktivität, Hagel, heftigen Winden, Abbrechen von Ästen und Umstürzen von Bäumen zu rechnen.

Sturm reisst Baum auseinander
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In Allmend Luzern:Sturm reisst Baum auseinander

Ein Blick auf das Niederschlagsradar zeigt, dass die Unwetter ab circa 14 Uhr von Westen nach Osten über die Schweiz ziehen. Am meisten betroffen sind zunächst die Westschweiz, das Wallis, die Zentralschweiz und das Tessin. Dies zeigen auch Leseraufnahmen. «Im Moment wütet ein starkes Gewitter mit Sturmböen in Locarno», meldet ein Leserreporter der Redaktion. Auf dem Video ist zu sehen, dass der Horizont aufgrund des starken Regens gar nicht mehr richtig zu sehen ist.

In Schaffhausen herrscht mittlerweile Gefahrenstufe Rot (grosse Gefahr).

Bereits am Dienstag wüteten vor allem in der Zentralschweiz heftige Gewitter. In den Regionen Solothurn und Luzern stürzten zahlreiche Bäume um – auch Autos wurden getroffen. Mehrere Leserreporter berichteten, dass das Unwetter plötzlich aufgetreten sei.

Gewitterzellen steuern auf die Schweiz zu. Bist du von den Unwettern betroffen? Berichte uns, was du erlebst – gerne auch mit Videos und Bildern. Erreichbar sind wir über unsere Whatsapp-Nummer 079 813 80 41 sowie den Leserreporter-Button in der Blick-App. 

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