Darum gehts
- In der Schweiz gilt wegen Trockenheit vielerorts absolutes Feuerverbot
- Kanton St. Gallen meldet 40 Verstösse seit zehn Tagen
- In St. Gallen sechs Anzeigen und zwei Verwarnungen am Wochenende
In weiten Teilen der Schweiz herrscht aufgrund der massiven Trockenheit ein absolutes Feuerverbot. Daran hält sich natürlich nicht jeder. Allein im Kanton St. Gallen hat die Kantonspolizei seit Inkrafttreten des Feuerverbotes vor zehn Tagen rund 40 Verstösse festgestellt.
Auf dem ganzen Kantonsgebiet wurde wiederholt Feuer im Freien oder im Wald entfacht sowie Holzkohlegrills oder Feuerschalen benutzt, heisst es in einer Mitteilung. Eine 47-jährige Frau wurde beispielsweise angezeigt, nachdem ihr Feuer in einem Wald in Niederwil SG ausser Kontrolle geriet. Die Feuerwehr musste alarmiert werden, um ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Einsätze auch in Winterthur ZH
Allein in der Stadt St. Gallen gab es am Wochenende sechs Anzeigen wegen Missachtung des Feuer- und Feuerwerksverbots. Das teilt die Stadtpolizei mit. Zwei weitere Personen, die bereits Vorbereitungen für ein Feuer getroffen, dieses jedoch noch nicht entzündet hatten, wurden verwarnt.
Auch andernorts gab es Ärger, weil sich nicht an das Feuerverbot gehalten wurde. Während des Wochenendes rückte die Stadtpolizei Winterthur ZH mehrfach wegen unerlaubten Grillierens und Abbrennen von Feuerwerkskörpern aus. Die Stadtpolizei Winterthur weist deshalb in einer Medienmitteilung erneut darauf hin, dass das absolute Feuerverbot weiterhin gilt.
Aargau erhöht Gefahrenstufe
Auch im Kanton Aargau gilt absolutes Feuer und auch Feuerwerksverbot. Wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt, wurde sogar die Gefahrenstufe auf Stufe 5 erhöht. Dies bedeutet: «Sehr grosse Waldbrandgefahr.» Das absolute Feuerverbot im Freien soll noch mindestens bis Dienstag, 28. Juli in Kraft bleiben.