Aarau sucht Aufstiegstrainer
GC-Legende Smiljanic Topkandidat beim FCA

Wer wird beim FC Aarau Nachfolger des von den Spielern gestürzten Stephan Keller? Aus dem Kanditatenkreis entpuppt sich Boris Smiljanic als erste Option.
Kommentieren
1/5
Boris Smiljanic war Anfang 2022 einige Wochen Assistenztrainer von Patrick Rahmen beim FC Basel, ehe er nach dessen Entlassung zurücktrat.
Foto: BENJAMIN SOLAND
Sebastian Wendel

Nach der Meuterei im Brügglifeld und der Trennung von Stephan Keller will der FC Aarau so schnell wie möglich den neuen Cheftrainer präsentieren. Viele Bewerbungen sind eingegangen, doch Priorität hat die Liste, die Sportchef Sandro Burki selber erstellt hat. Der Keller-Nachfolger soll das zuletzt sechs Spiele in Folge sieglose Aarau wieder in die Erfolgsspur führen, das erklärte Saisonziel ist der Aufstieg in die Super League. Nach 14 Spieltagen belegt der FCA Rang 6 mit acht Zählern Rückstand auf die Aufstiegsplätze.

Eine heisse Spur führt gemäss Blick-Infos zu Boris Smiljanic. Gespräche zwischen ihm und dem FCA haben schon stattgefunden, er soll gar der Topkandidat auf den Posten sein.

Smiljanic bestritt von 1993 bis 2012 über 500 Profispiele für GC und den FC Basel. Nach dem Rücktritt als Spieler begann er seine Trainerkarriere im Nachwuchs der Hoppers. Von 2017 bis 2019 war er Cheftrainer beim FC Schaffhausen. Anfang 2022 wurde er beim FC Basel Assistent von Patrick Rahmen, ehe er nach dessen Entlassung vom Posten zurücktrat.

Grosser Schritt zum neuen FCA-Stadion

Einen Tag nach dem Trainer-Knall erfährt der FC Aarau das Balsam auf seine geschundene Seele: Im Kampf um das neue Stadion ist ein grosser Schritt gelungen. Das Bundesgericht hat am Mittwoch die Beschwerde einer Gruppe gegen die Teiländerung der Nutzungsplanung auf dem Areal Torfeld Süd abgeschmettert. Die Teiländerung ist nötig, um die zum Stadionprojekt gehörenden vier Wohntürme bauen zu dürfen, das Aarauer Stimmvolk hatte 2019 deutlich «Ja» gestimmt.

Das Bundesgericht stützt den Entscheid des Verwaltungsgerichts, mitunter, weil es beim seit Jahren dauernden Stadion-Neubauprojekt endlich vorwärtsgehen soll. «Es ist zu berücksichtigen, dass ein neues Fussballstadion im Gebiet Torfeld Süd schon seit vielen Jahren geplant wird und zum Projekt schon mehrere Volksabstimmungen durchgeführt wurden», teilt das Bundesgericht mit.

Das Urteil ist ein wichtiger und grosser Schritt hin zum neuen FCA-Stadion. Im Optimalfall beginnen 2024 die Bauarbeiten, ehe 2026 erstmals der Ball rollt.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Challenge League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
1
3
3
2
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
1
2
3
3
FC Wil
FC Wil
1
1
3
4
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
1
1
3
5
FC Winterthur
FC Winterthur
1
0
1
5
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
1
0
1
7
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
1
-1
0
8
SC Kriens
SC Kriens
1
-1
0
9
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
1
-2
0
10
FC Aarau
FC Aarau
1
-3
0
Aufstieg
Aufstiegsspiel
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen