FC Thun
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1:1
GNK Dinamo Zagreb
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FC Thun
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Beendet
1:1
GNK Dinamo Zagreb
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Labeau 20'
Zajc 86'
«Das sind eben die geilen Spiele!»
1:39
Matoshi über CL-Quali:«Das sind eben die geilen Spiele!»
21.07.2026, 19:17 Uhr

Lustrinelli ist zurück in Thun

Zu Besuch bei seiner alten Liebe: Meister Trainer Mauro Lustrinelli stattet seinem Ex-Klub einen Besuch ab. «Ich fühle mich hier immer zu Hause», sagt der Neo-Trainer von Bundesligist Union Berlin gegenüber Blick. «Es ist schön, wieder einmal einen internationalen Wettbewerb in Thun zu haben. Das ausverkaufte Haus gibt Energie für die neue Saison», so Lustrinelli. Es wäre wieder ein Märchen, wenn man sich qualifizieren würde, meint der 50-Jährige. 

Zutrauen tut er den Thuner viel: «Dinamo Zagreb ist ein starker Gegner, aber als ich gegen Dynamo Kiew gespielt habe, hat es uns auch niemand zugetraut.» Dass Lustrinelli überhaupt hier sein kann, verdankt er seinem Arbeitgeber. «Wir haben uns jetzt zweieinhalb Wochen wirklich kennengelernt und haben jetzt eine Woche frei», verrät Lustrinelli.

Lustrinelli über Rückkehr: «Ich fühle mich hier immer zu Hause»
1:58
Meistertrainer ist zurück:Lustrinelli: «Ich fühle mich hier immer zu Hause»
21.07.2026, 22:08 Uhr

90. Minute (+3)

Vielen Dank fürs Mitlesen und bis zum nächsten Mal. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend.

21.07.2026, 22:01 Uhr

90. Minute (+3)

Nächste Woche geht es nach Zagreb ins Stadion Maksimir. Bis dahin beginnt am kommenden Wochenende die neue Super League Saison. Am 1. Spieltag treffen die Thuner auswärts auf den FC Luzern. Zagreb hat bis zum Rückspiel Pause.

21.07.2026, 22:01 Uhr

90. Minute (+3)

Kurz vor Schluss fällt der Ausgleich dann doch noch. Gutbub verliert den Ball mit einem schlechten Rückpass, Zajc steht beim Zuspiel vom Mitspieler frei an der Strafraumgrenze und trifft unhaltbar unten links zum 1:1. Zagreb drückt danach sogar noch auf den Siegtreffer, Topic verfehlt das Tor in der Nachspielzeit nur knapp. Am Ende bleibt für Thun trotzdem ein Achtungserfolg gegen den kroatischen Traditionsklub. Die Enttäuschung über den späten Gegentreffer ist dennoch verständlich.

21.07.2026, 21:58 Uhr

90. Minute (+3)

Mit zunehmender Dauer erhöht Dinamo den Druck spürbar. Die Kroaten kommen nun häufiger in den Strafraum, bleiben im Abschluss aber lange zu unpräzise oder scheitern an der Thuner Defensive. Einmal rettet Heule auf der Linie, später verhindert Fehr nach einem Eckball ebenfalls am Pfosten den Ausgleich. Thun übersteht diese heisse Phase mit viel Kampf, guter Organisation und dem nötigen Glück, findet danach aber selbst wieder besser ins Spiel und hat weitere vielversprechende Szenen.

21.07.2026, 21:57 Uhr

90. Minute (+3)

Thun erkämpft sich gegen Dinamo Zagreb ein starkes 1:1 und hält das Duell vor dem Rückspiel in Kroatien weitgehend offen. Die Berner Oberländer kommen auch nach der Pause mutig aus der Kabine, pressen hoch und zeigen sofort, dass sie die Führung nicht nur verwalten wollen. Heule, Matoshi und Reichmuth sorgen immer wieder für Entlastung und auch nach Ballgewinnen im letzten Drittel bleibt Thun gefährlich.

21.07.2026, 21:51 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+3)

Spielende (1:1)

21.07.2026, 21:50 Uhr

90. Minute (+3)

Thun erkämpft sich einen Achtungserfolg gegen Dinamo Zagreb. Im Rückspiel in einer Woche geht es in den Hexenkessel nach Kroatien.

21.07.2026, 21:49 Uhr

90. Minute (+2)

Zagreb sucht den Siegtreffer. Beljo überlässt Topic auf rechts den Ball. Dieser schlenzt die Kugel knapp am linken Pfosten vorbei ins Toraus.

21.07.2026, 21:49 Uhr

90. Minute (+2)

Fehr sieht für ein Foulspiel die Gelbe Karte. Zagreb erhält einen Freistoss auf dem rechten Flügel.

21.07.2026, 21:48 Uhr
Gelbe Karte
Gelbe Karte

90. Minute (+1)

Gelbe Karte F. Fehr (FC Thun)

Labeau-Treffer reicht nicht
«Extrem bitter»: Thun verspielt Hinspiel-Sieg in Schlussminuten

Nach einer starken ersten Halbzeit geben die Oberländer das Spieldiktat aus der Hand. Der Augleich folgt tief in der Schlussphase.
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Der neue Thun-Trainer Gian-Luca Privitelli vor dem ersten Ernstkampf der Oberländer.
Foto: keystone-sda.ch

Die Schlüsselszene

In der 20. Minute schlägt Thuns Michael Heule einen Freistoss in den Strafraum. Der Ball flippert hoch in die Luft, Zagreb-Goalie Ivan Filipovic kommt raus doch greift daneben. Valmir Matoshi schliesst ab, Filipovic macht seinen Bock wieder gut und reagiert blitzschnell. Auch beim zweiten Nachschuss packt er eine Glanzparade aus. Direkt im Anschluss steht das Berner Oberland dann trotzdem Kopf. Zagreb kriegt eine Ecke nicht geklärt. Fabio Fehr flankt erneut und findet den Kopf von Brighton Labeau. Er nimmt das Geschenk von Filipovic an, denn dieser irrt erneut in seinem Strafraum herum.

Das Spiel

Der amtierende Super-League-Meister Thun trennt sich im Hinspiel der zweiten Champions-League-Quali-Runde mit einem 1:1-Unentschieden gegen Dinamo Zagreb.

Beide Mannschaften steigen relativ verhalten ins Spiel und die Partie droht bereits in der Startphase festzufahren. Doch Thun beginnt allmählich, das Zepter zu übernehmen, und setzt die Gäste aus Kroatien immer mehr unter Druck. Besonders mit der Führung ab der 20. Minute im Rücken machen beinahe nur noch die Berner Oberländer das Spiel. Zagreb bleibt es nur noch übrig lange Bälle nach vorne zu schlagen. Ein gefährlicher Distanzschuss aufs Tor gelingt den Gästen, doch Steffen ist zur Stelle. Vor dem Torhüter lässt eine starke Thun-Verteidigung kaum Offensivaktionen zu. Kurz vor der Pause lassen die Oberländer etwas nach, während die Kroaten lauern und zu Abschlüssen kommen. Es bleibt aber bei der Führung nach 45 Minuten.

Die Thuner kommen nach der Pause energisch aus der Kabine und bestimmen zum Beginn der zweiten Halbzeit das Spiel. In den ersten fünf Minuten brennt es gleich mehrfach in der kroatischen Verteidigung. Mit etwas Verzögerung gelingt es auch den Gästen, für Gefahr im Oberländer Strafraum zu sorgen. Nach einem Eckball bringt Zagrebs Dominguez den Ball per Kopf aufs Tor, Steffen steht etwas zu weit draussen und lenkt das Leder beinahe in den eigenen Kasten. Doch die Thuner Verteidigung kann die Situation entschärfen. Die Oberländer geben das Spieldiktat im Anschluss ab und gewähren den Gästen immer mehr Platz. Zagreb schnürt Thun regelrecht ein, während der Gastgeber mittlerweile lediglich auf Konter-Chancen hofft. Den Gästen gelingt es aber nicht die zwischenzeitliche Überlegenheit in Tore umzumünzen. Während der Schlussphase finden die Oberländer wieder in die Spur. Die Partie entwickelt sich zum offenen Schlagabtausch. Dabei gelingt den Gästen kurz vor Schlusspfiff der Ausgleich.

Die Tore

20. Minute, Brighton Labeau, 1:0. Das Momentum aus der vergebenen Doppel-Chance nehmen die Thuner in der nächsten Aktion gleich mit. Fehr flankt aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum und findet Labeau. Dieser nickt unbedrängt ein.

86. Minute, Miha Zajc, 1:1. Thuns Gutbub vergibt den Ball unnötig mit einem Fehlpass. Zajc kommt nach einem Pass an der Strafraumgrenze entlang an das Spielgerät und zieht direkt ab. Steffen streckt sich, es klingt dem Thun-Keeper aber nicht zu parieren.

Die Stimmen

Das sagt Thuns Nils Reichmuth nach dem Spiel zu SRF: «Es ist extrem bitter, wenn man so spät noch den Ausgleich bekommt. Wir wussten, was auf uns zu kommt, aber haben es über weite Strecken gut gemacht. Daran müssen wir anknüpfen. Sie haben enorme Qualität, wir mussten viel verteidigen. Wir wollen das Positive mitnehmen, es geht ja bereits am Samstag weiter.»

Der Beste

Brighton Labeau macht vorne die Bälle fest, ist der erste beim Gegenpressing und zeigt auch sonst eine enorm kämpferische Leistung. Das Tor zum 1:0 ist die Krönung für einen gelungenen Saisonstart.

Der Schlechteste

Zagreb-Goalie Ivan Filipovic muss das Gegentor auf seine Kappe nehmen. Auch sonst immer wieder mit kleinen Unsicherheiten, die die Thuner aber nicht weiter ausnutzen können.

So gehts weiter

Am Samstag Samstag steigen die Oberländer um 20.30 gegen Luzern in die neue Super-League-Saison ein. Thuns Rückspiel gegen die Kroaten findet am darauffolgenden Dienstag um 20.00 Uhr in Zagreb statt.

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