GNK Dinamo Zagreb
GNK Dinamo Zagreb
3:2
FC Thun
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Zum Fussball-Kalender
GNK Dinamo Zagreb
GNK Dinamo Zagreb
Beendet
3:2
(n.V.)
Hinspiel 1:1
FC Thun
FC Thun
Beljo 74'
Kacavenda 78'
Valincic 112'
Labeau 4'
BÜRKI 22'
Valincic schiesst Zagreb in der Verlängerung zum Sieg
0:13
FC Thun gebrochen:Valincic schiesst Zagreb in der Verlängerung zum Sieg
28.07.2026, 22:49 Uhr

120. Minute (+5)

Vielen Dank fürs Mitlesen und bis zum nächsten Mal. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Restwoche.

28.07.2026, 22:47 Uhr

120. Minute (+5)

Am Wochenende geht es für die Thuner in der Liga weiter. Daheim empfängt man die Young Boys zum frühen Derby der Saison. Für Dinamo Zagreb beginnt am kommenden Freitag die Liga mit dem Eröffnungsspiel gegen Slaven Koprivnica.

28.07.2026, 22:45 Uhr

120. Minute (+5)

Thun wirft danach nochmals alles nach vorne, bringt mit Stewart zusätzliche Offensivkraft und schickt bei den letzten Standards alles rein, doch der Ausgleich gelingt nicht mehr. So scheidet der Schweizer Meister nach grossem Kampf besonders bitter aus. Weiter geht es in der Euroleague Qualifikation.

28.07.2026, 22:44 Uhr

120. Minute (+5)

Dinamo Zagreb zittert sich mit einem 3:2 nach Verlängerung in die nächste Runde und beendet damit die Champions League Träume für den FC Thun. Die Berner Oberländer halten auch im letzten Abschnitt in Unterzahl lange aufopferungsvoll dagegen und werden von einem überragenden Steffen im Spiel gehalten, doch in der 112. Minute ist auch er machtlos. Valincic marschiert über das halbe Feld, wird nicht entscheidend gestört und hämmert den Ball zur erstmaligen kroatischen Führung ins Netz.

28.07.2026, 22:41 Uhr

120. Minute (+5)

Die Partie ist vorbei und Zagreb zittert sich in die nächste Qualifikationsrunde der Champions League. Thun konnte eine 2:0 Führung nicht heimbringen.

28.07.2026, 22:40 Uhr
Spielende
Spielende

120. Minute (+5)

Spielende (3:2)

28.07.2026, 22:40 Uhr

120. Minute (+4)

Nach weitem Einwurf von Heule in den Strafraum wird per Kopf verlängert. Dinamo befreit sich und probiert den aufgerückten Steffen zu überspielen.

28.07.2026, 22:40 Uhr

120. Minute (+3)

Es werden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Zwei sind bereits vorüber.

28.07.2026, 22:38 Uhr

120. Minute (+3)

Nachspielzeit

28.07.2026, 22:38 Uhr

120. Minute (+2)

Misic verlässt das Spiel und wird durch Radeljic ersetzt.

Nach Bürki-Rot platzt der CL-Traum
«Maximal unfair» – Thun hadert mit Gegner und Schiri

Ist das bitter! Thun verspielt in Zagreb eine 2:0-Führung und scheidet in der Verlängerung aus der Champions-League-Quali aus. Ein Platzverweis nach einer umstrittenen Fairplay-Situation steht am Ursprung des Dramas.
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Ist das bitter! Thun scheitert in der Verlängerung mit 2:3.
Foto: keystone-sda.ch

Die Schlüsselszene

Thun führt bis zur 67. Minute verdient mit 2:0 im Rückspiel der Champions League. Allerdings müssen sie ab diesem Zeitpunkt leiden. Das, weil Captain Marco Bürki nach einer Notbremse vom Platz fliegt. Weil ein Thuner Schmerzen hat, drischt Goalie Niklas Steffen den Ball ins Seitenaus. Zagrebs Fran Topic spielt den Einwurf fair zurück. Sein Mitspieler Lukas Kacavenda kennt dieses Gentlemen’s Agreement wohl aber nicht und beginnt sofort mit dem Pressing. Bürki ist davon überrascht, lässt sich den Ball abluchsen und weiss sich am Ende nur noch mit einem Foul zu helfen. Erst gibt es Gelb für den Innenverteidiger, doch der VAR schaltet sich ein und kippt diesen Entscheid. Kurz nach dem Platzverweis erhöhen die Zagreber erneut den Druck und schiessen erst den Anschlusstreffer in der 74. Minute durch Dion Drena Beljo, ehe nur vier Minuten später Kacavenda den Ausgleich feiert.

Für dieses Foul fliegt Thun-Captain Bürki vom Platz
0:16
2:0-Führung hergegeben:Für dieses Foul fliegt Thun-Captain Bürki vom Platz

Das Spiel

Thun startet furios in die Partie, ist aufsässig, provoziert Ballverluste. Einen solchen nutzen die Gäste schon früh zum 1:0. Und auch in der Folge bleiben die Berner Oberländer aggressiv. Einen Konter kann Hinspiel-Torschütze Miha Zajc nur mit einem gelbwürdigen Foul unterbinden, Bürki trifft nach dem fälligen Freistoss spektakulär zum 2:0 in der 22. Minute. Die Ausgangslage sieht früh sehr, sehr gut aus.

Thun hat das Geschehen lange im Griff, auch wenn die Fernseh-Zuschauer davon zu Beginn der zweiten Hälfte nichts mitbekommen (siehe «Das gab zu reden»). Als dann das Bild wieder da ist, nimmt das Thuner Drama seinen Lauf. Zagreb dreht nach dem Platzverweis gegen Bürki auf, kommt plötzlich zu Chancen am Laufmeter. Zwei davon nutzt es, sodass die Partie in die Verlängerung geht.

In dieser verteidigt das Team von Neo-Trainer Gian-Luca Privitelli mit zwischenzeitlich nur 13 Prozent Ballbesitz mit viel Herz. Heule verpasst in der 97. Minute nach einem Gegenstoss gar den Treffer in Unterzahl. Dann aber zerberstet Moris Valincic die Thuner Träume in der Verlängerung. 

Die Tore

4. Minute, Brighton Labeau, 0:1. Thun kontert nach einem Ballgewinn von Zoukit an der Mittellinie. Nils Reichmuth lanciert links im Strafraum Nassim Zoukit, dessen flache Hereingabe von links an Freund und Feind vorbeirauscht – aber nur bis zu Labeau, der am weiten Pfosten bereitsteht und mühelos einschieben kann.

22. Minute, Marco Bürki, 0:2. Fabio Fehr schlägt einen Freistoss aus dem rechten Halbfeld weit nach vorne an den linken Rand des Fünf-Meter-Raums. Sein Ball findet Bürki, der Zagreb-Goalie Ivan Filipovic mit einem sehenswerten Lupfer-Kopfball ins weite Eck überlistet.

74. Minute, Dion Drena Beljo, 1:2. Valincic flankt von rechts auf Beljo, der Glück hat, dass sein Kopfball den Weg via eigene Hüfte ins Tor findet.

78. Minute, Lukas Kacavenda, 2:2. Eine Ecke von Fran Topic auf den ersten Pfosten rutscht durch bis in den Fünfer, wo Kacavenda per Kopf einnicken kann.

112. Minute, Moris Valinicic, 3:2. Der Rechtsverteidiger zieht nach einem langen Lauf aus der Distanz ab und trifft oben links mitten ins Thuner Herz.

Die Stimme

Trainer Gian-Luca Privitelli gegenüber SRF: «Ich finde keine Worte. Schlussendlich bin ich stolz, wie wir es im Block zusammen verteidigt haben, jeder hat das letzte Hemd gegeben. Vor der Roten Karte waren sie maximal unfair. Sie spielen uns (wegen Fairplay, Anm. d. Red.) den Ball zurück und gehen sofort ins Pressing. Danach ist es nicht gut gespielt, aber trotzdem. Ist das nicht gentlemanlike? Und dann Rot zu geben, obwohl Justin (Roth, Anm. d. Red.) noch so nah ist. Das ist schon sehr mutig. Bei uns zu Hause gibt er da wahrscheinlich keine Rote.» 

Der Beste

Thun-Goalie Niklas Steffen hat lange nicht viel zu halten. Doch nach der Roten Karte gegen Bürki rückt er in den Fokus. Ihn trifft bei den beiden Toren keine Schuld und er rettet die Thuner mit starken Paraden in die Verlängerung. 

Der Schlechteste

Josip Misic sollte im defensiven Mittelfeld der Kroaten eigentlich Halt geben, doch das tut er nicht. Verliert den Ball leichtsinnig vor dem 1:0 und steht so am Anfang der Zagreber Beinahe-Blamage. 

Das gab zu reden

Nach der Pause herrscht bei SRF Funkstille. «Die Bild- und Tonleitung aus Zagreb ist unterbrochen. Wir bitten Sie um Verständnis», meldet das Schweizer Fernsehen. Erst ab der 60. Minute ist das Signal zurück. In der Zwischenzeit bekommen die Zuschauerinnen und Zuschauer ein Konzert von Stefanie Heinzmann zu sehen und zu hören. 

So gehts weiter

Die Thuner Champions-League-Träume sind ausgeträumt. Dafür geht es eine Stufe tiefer in der 3. Quali-Runde zur Europa League weiter. Dort wartet am 6. und 13. August der Verlierer des Duells zwischen Vikingur Reykjavik (Isl) und Hapoel Be’er Scheva (Isr), die am Mittwoch das Rückspiel im Exil in Ungarn spielen. Das Hinspiel gewann Reykjavik mit 2:1. Thun spielt das Hinspiel zu Hause. Um sicher in eine europäische Ligaphase zu kommen, braucht es mindestens einen Sieg in diesem Duell oder – im Falle einer erneuten Niederlage – in den Playoffs zur Conference League.

In der Liga empfängt Thun am kommenden Samstag (20.30 Uhr) YB. 

Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Referee
Radoslav
Gidzhenov
Bulgarien
Anstoss
Dienstag
28. Juli 2026 um 20:00 Uhr
Stadion
Zagreb, Kroatien
Stadion Maksimir
Kapazität
35'123
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