Die knackigen Worte von U21-Coach Alex Frei nach Quali-Spiel
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«Auswertung des Grauens»:Die knackigen Worte von U21-Coach Alex Frei nach Quali-Spiel

FCZ-Youngster erlöst U21-Nati
Alex Frei muss trotz dominantem Auftritt wieder bibbern

Nach dem 1:0-Mini-Sieg gegen die Färöer gewinnt die U21-Nati von Alex Frei wieder mit einem Tor Unterschied. Auch gegen Estland muss das Team mehr kämpfen als ihm lieb ist.
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Alex Frei zittert auch bei seinem zweiten Spiel mit der U21-Nati, darf sich aber über den zweiten Sieg freuen.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die U21-Nati gewinnt 2:1 gegen Estland in der EM-Qualifikation
  • Cheveyo Tsawa trifft per Weitschuss in der 65. Minute entscheidend
  • Schweiz wahrt kleine Chance auf direktes EM-Ticket
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Der Auftakt von Alex Frei (46) als Trainer der U21-Nati glückt resultatmässig. Vier Tage nach dem Knorz-Sieg gegen die Färöer schlagen die jungen Schweizer mit Estland den nächsten Underdog mit 2:1. Doch es ist alles andere als ein souveräner Sieg für den Nati-Rekordtorschützen bei seiner Rückkehr an die Seitenlinie.

Trotz knappem Sieg und einigen Nadelstichen des Schlusslichts: Der Kräfte-Unterschied in der kalten Stockhorn-Arena ist beeindruckend. Die Schweizer ziehen ein fast 90-minütiges Powerplay auf. Die hintersten Verteidiger stehen oft so weit vorne, dass die Abseitsfalle gar kein Thema mehr ist, weil diese erst ab der Mittellinie gilt. Zudem räumt die prominente Abwehr um die beiden Serie-A-Spieler Athekame (Milan) und Britschgi (Parma), Bundesliga-Senkrechtstarter Ogbus (Freiburg) und Belgien-Legionär Nyakossi (Leuven) gegen die Esten vieles weg – aber eben nicht alles.

Denn trotz früher Führung durch Boteli (8.) und zwei Lattenschüssen (4., 32.) gerät das Team von Frei ins Schlingern. Plötzlich gelingt es dem Gegner, dem Würgegriff zu entkommen. Das 1:1 in der 30. Minute per Konter kassiert die Schweiz aus dem Nichts. Dann folgt die schwächste Phase der jungen Nati. Nach der Pause könnte Estland sogar mehrmals in Führung gehen.

Weil sich das Frei-Team wie schon gegen die Färöer zusammenrauft, gelingt der 2:1-Sieg. Entscheidend ist der präzise Weitschuss von FCZ-Youngster Cheveyo Tsawa (19) zum 2:1 in der 65. Minute. So wahrt die U21 weiterhin eine kleine Chance, als bester Gruppenzweiter das direkte EM-Ticket zu sichern. Alle anderen Zweitplatzierten müssen in die Playoffs. Platz eins in der Gruppe ist noch möglich, aber nur mit einem Coup gegen Frankreich und einem zusätzlichen Patzer der jungen Bleus im Herbst.

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