Abend der Captains
Lia Wälti ist als Captain der Frauen-Nati nicht nur das Pendant zu Granit Xhaka – wie der Leverkusen-Star wurde auch die Arsenal-Spielerin zur «Nationalspielerin des Jahres 2023» ausgezeichnet. Bei der Preisübergabe verrät die Bernerin: «Mein Jugendidol war Zinédine Zidane. Weil es damals den Beruf Profifussballerin noch gar nicht gab. Erst später wurde Lara Dickenmann mein Vorbild.»
YB-Rakete sahnt ab
Elia, Nsamé oder Bédia? Alle drei Nominierten für den Super-League-Spieler 2023 waren Stürmer. Durchgesetzt hat sich YB-Rakete Meschack Elia. Weil er mit dem Kongo am Afrikacup weilt, konnte er den Pokal nicht persönlich in Empfang nehmen. YB-Kollege Nsamé dürfte ihn bis zu Elias Rückkehr für ihn aufbewahren.
Amdouni-Frust
Bester Nati-Youngster 2023 wird Fabian Rieder. Sehr zum Unverständnis von Zeki Amdouni. Der war ebenfalls nominiert. Und stand im Gegensatz zu Rieder (zwei Kurzeinsätze) in allen EM-Qualispielen der A-Nati auf dem Platz – und wurde mit sechs Toren interner Torschützenkönig. Dass er Rieder den Vorzug lassen musste, kommentierte der Burnley-Profi mit zwei Clown-Emojis auf Instagram. Sagen wir es so: Der Frust ist verständlich.
Weitere Sieger
Bestes Nati-Talent bei den Frauen wird Smilla Vallotto. Bester Challenge-League-Profi 2023 ist Daniel Dos Santos vom FC Thun. Beste Spielerin der Womens Super League ist Seraina Piubel vom FCZ.
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