Gavranovic macht sich Sorgen um die EM
«Ich wollte weg, aber Zagreb liess mich nicht!»

Im EM-Jahr hat Mario Gavranovic bei Dinamo Zagreb noch kein Spiel durchgespielt. Der Nati-Stürmer hat befürchtet, dass es so kommt.
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Mario Gavranovic wollte weg aus Zagreb.
Foto: TOTO MARTI
Michael Wegmann

Mario Gavranovic (30) hatte schon bessere Zeiten beim kroatischen Serienmeister Dinamo Zagreb. Noch hat unser Nati-Stürmer in diesem Jahr keine einzige Partie durchgespielt, entweder kam er zu Teileinsätzen oder er blieb 90 Minuten auf der Bank. «Es ist eine schwierige Situation, ich fühle mich gut und wäre bereit. Aber ich bekomme wenig Einsatzminuten», sagt Gavranovic zu BLICK.

Bruno Petkovic steht ihm vor der Sonne. Auf seinen Konkurrenten hegt Gavra keinen Groll. Er kann sogar verstehen, dass der Klub auf den kroatischen Nationalspieler baut. «Bruno macht seine Sache toll. Und er ist erst 25. Ich denke, Zagreb wird mit ihm noch gut Geld verdienen.»

Der 22-fache Schweizer Internationale hat die Schwierigkeiten gar kommen sehen, deshalb hat er im Januar beim Klub angefragt, ob er, trotz Vertrag bis Januar 2021, den Klub verlassen dürfe. Doch Trainer Nenad Bjelica hat sein Veto ­eingelegt.

Gavranovic: «Der Trainer hat so entschieden, das kann man nicht ändern. Aber ich kann wirklich nicht verstehen, dass man mich nicht ziehen liess. Ich brauche Spielpraxis, wenn ich im Sommer mit der Schweiz an die EM fahren will. Und das ist mein Traum.»

Von den Nati-Verantwortlichen hat er seit den Neujahrs-Wünschen nichts mehr gehört. «Das ist kein Problem für mich. Ich bin nicht der Typ, der ­ständigen Kontakt braucht. Ich brauche eigentlich nur Spiel­minuten», so Gavranovic.

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