Konkurrenz zu gross
Ex-U21-Nati-Goalie spielt künftig für den Kosovo

Fluch und Segen zugleich: Personalprobleme auf der Torhüter-Position kennt die Schweizer Fussball-Nati definitiv nicht. Deswegen hat sich Amir Saipi für einen Nationenwechsel entschieden.
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Amir Saipi 2023 bei der U21-EM.
Foto: TOTO MARTI
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Im Sommer vor einem Jahr war Amir Saipi die Nummer 1 der Schweizer bei der U21-EM. Der Lugano-Keeper bestritt alle vier Partien. Und jetzt wechselt Saipi die Nation – wegen der gewaltigen Konkurrenz. Der 24-jährige Doppelbürger, der nie für die A-Nati auflief, hat sich gemäss «Corriere del Ticino» für den Kosovo entschieden.

Personalprobleme auf der Torhüter-Position kennt die Schweizer Fussball-Nati definitiv nicht. Im Sommer trat Yann Sommer (35) zurück. Sein Nachfolger wurde Gregor Kobel (26), der Weltklasse-Goalie des BVB.

Kobels Ersatzleute waren bei den Nations-League-Spielen gegen Dänemark und Spanien Jonas Omlin (31) und Yvon Mvogo (31). Philipp Köhn (26) hat auch schon Nati-Luft geschnuppert. Dann sind da noch Pascal Loretz (22) und Marvin Keller (22), die in der U21-Nati zwischen den Pfosten stehen.

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