Emotionaler Nati-Captain Xhaka
Seine Liebeserklärung an die Schweiz, sein Sonderlob an Manzambi

Granit Xhaka spricht unmittelbar nach dem Einzug in den WM-Achtelfinal über den Sieg gegen Algerien, sein 150. Nati-Spiel, Johan Manzambi und die Fan-Euphorie in der Heimat.
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150 Spiele im Nati-Trikot: Granit Xhaka (r., hier neben Zeki Amdouni) feiert gegen Algerien ein grosses Jubiläum.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Granit Xhaka feiert sein 150. Nati-Spiel mit einem Sieg gegen Algerien
  • Xhaka fühlt sich geehrt, für das Land und die Fans zu spielen
  • Der Nati-Captain dankt den Fans, die früh aufgestanden sind
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Lucas WerderReporter Fussball

Granit Xhaka, Einzug in den WM-Achtelfinal, dazu Ihr 150. Spiel für die Nati. Ein perfekter Tag für Sie?
Es ist ein Privileg, dieses Trikot zum 150. Mal getragen haben zu dürfen. Dieses Land, in dem ich geboren und gross geworden bin, hat meiner Familie sehr viel gegeben. Hoffentlich wird das nicht mein letztes Spiel bleiben.

Was haben Sie der Mannschaft vor dem Spiel gesagt?
Mein Wunsch war, den Tag noch spezieller zu machen, indem wir weiterkommen. Das hat die Mannschaft getan.

Die Schweiz hat zum ersten Mal seit 1938 ein K.-o.-Spiel an einer WM gewonnen.
Ich wusste das gar nicht, wenn ich ehrlich bin. Ich bin kein Fan von Statistiken. Wir schauen von Spiel zu Spiel. Wir wissen, was wir können und wo wir uns verbessern müssen. In fünf Tagen müssen wir schon wieder bereit sein.

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Wie stufen Sie die Leistung Ihrer Mannschaft gegen Algerien ein?
Reif beschreibt es gut. Die erste Halbzeit war gut, die zweite war sehr gut. Am Ende ist in einem K.-o.-Spiel aber nicht wichtig, wie man spielt. Es geht darum, weiterzukommen. Und das ist uns heute gelungen. Darüber sind wir sehr glücklich.

Was hat Sie an diesem Schweizer Auftritt besonders beeindruckt?
Die defensive Arbeit. Wir haben in den ersten drei Spielen immer ein Gegentor bekommen. Heute war das sehr stark. Im Kollektiv haben wir diese Klasse in den letzten Jahren immer wieder gezeigt.

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Und die Schweiz hat weiterhin einen überragenden Johan Manzambi.
Er ist auf bestem Weg, ein sehr, sehr guter Spieler zu werden. Das sieht man. Einmal mehr hat er uns heute geholfen, ein Tor zu schiessen. Trotzdem möchte er sich jeden Tag verbessern. Wenn man so jung schon diese Mentalität hat, dann kann man ganz grosse Sachen erreichen.

In der Schweiz haben sich die Fans am frühen Morgen in Public Viewings versammelt. Wie viel haben Sie davon mitbekommen?
Es ist nicht selbstverständlich, um fünf Uhr aufzustehen, um sich dieses Spiel anzusehen. Ich glaube, wir wollten heute darum auch den Fans in der Schweiz was zurückgeben. Wir sind sehr dankbar für diesen Hype und spüren das auch in der Mannschaft. Wir haben da auch schon teamintern darüber gesprochen. Wir wollen alles tun, um sie weiterhin glücklich zu machen.

Ist es ein Vorteil, dass die Schweiz im Achtelfinal zum dritten Mal in Folge in Vancouver spielen wird?
Ich weiss es nicht, ob das ein grosser Vorteil ist. Was wir tun können, ist, uns auf unsere Leistung zu fokussieren. Aber es gefällt uns hier. Das Hotel ist überragend. Und die Stimmung hier im Stadion war auch sehr gut.

Ghana oder Kolumbien – welchen Gegner hätten Sie lieber im WM-Achtelfinal?
Fussball ist kein Wunschkonzert. Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir jeden Gegner schlagen. Jetzt schauen wir in aller Ruhe, wer der Gegner wird.

Dieses Interview wurde im Rahmen einer Pressekonferenz nach dem 2:0-Sieg gegen Algerien aufgezeichnet. 

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