Wird die Nati auf Teneriffa von den Spaniern ausspioniert?
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Während Abschlusstraining:Wird die Nati auf Teneriffa von den Spaniern ausspioniert?

Mann beobachtet und filmt geschlossenes Training
Spionage-Alarm bei der Nati

Das Abschlusstraining der Nati wird von einem Dach aus gefilmt und fotografiert. Der Verband hat den Spion dem Sicherheitsdienst gemeldet.
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Ein Mann spioniert die Nati während des Abschlusstrainings auf Teneriffa aus.
Foto: zVg
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Tobias WedermannFussballchef

Euphorie auf den kanarischen Inseln: Europameister Spanien spielt auf Teneriffa. Das Training der Stars ist öffentlich. Nicht so bei den Schweizern. Nach den üblichen 15 Minuten, die für Journalisten zugänglich sind, findet der Rest unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Aufgrund der zahlreichen personellen Ausfälle und mit dem Hintergrund, dass es sportlich um nichts mehr geht, wird die Schweizer Nati am Montag mit einer ungewohnten Startelf ins Spiel gehen. 

So ungewohnt, dass während des Trainings der Nati am Sonntagabend plötzlich Spionage-Alarm herrscht. Auf einem Wohnhaus gegenüber des Stadions Heliodoro Rodríguez López im Inselhauptort Santa Cruz entdecken die Nati-Verantwortlichen einen Mann, der das Training mit Fernglas beobachtet, Fotos und Filmaufnahmen vom Training macht. «Wir halten beim Abschlusstraining nach den ersten 15 Minuten immer Ausschau, ob es noch Personen oder laufende Kameras im Stadion gibt», sagt SFV-Medienchef Adrian Arnold. 

Nati-Sicherheitschef muss auch im Stadion mehrfach intervenieren

Dabei habe man den Mann mit schwarzer Jacke entdeckt, der nach Trainingsende wieder verschwunden ist. Um wen es sich bei dem Spion gehandelt hat, konnte nicht ermittelt werden. «Wir haben den Sicherheitsdienst und den Match-Verantwortlichen informiert. Allerdings haben sie keine Handlungsmöglichkeit, weil sich die Person ausserhalb des Stadions befand», erklärt Arnold. Auch sonst seien beim Abschlusstraining mehrere Personen im Stadion gewesen, welche nicht hätten dort sein sollen. «Immer wieder musste unser Sicherheitschef intervenieren», so Arnold.

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