Nati-Stars sauer: «Dumm! Ärgerlich!»
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EM-Qualifikation in Dublin:Nati-Stars sauer: «Dumm! Ärgerlich!»

Manndeckung auf Irisch
Xhakas Kettenhund wäre ihm wohl bis aufs Klo gefolgt

Es ist destruktiv, was der irische Gegner mit Granit Xhaka macht. Jeff Hendrick, der Mittelfeldspieler von Burnley, steht ihm auf die Füsse. Was den Nati-Motor zum Stocken bringt.
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Fabian Schär trifft in der 74. Minute zum 1:0 für die Schweiz!
Foto: TOTO MARTI
Andreas Böni, Michael Wegmann

Er raubt ihm den letzten Nerv. Granit Xhaka, der Motor unseres Mittelfelds, wird von seinem Gegenspieler auf Schritt und Tritt, bei jedem Meter verfolgt. Es ist unschön, aber effektiv.

Die Nervensäge heisst Jeffrey Patrick Hendrick, kurz Jeff genannt. Der Mittelfeldspieler steht in der Premier League beim FC Burnley unter Vertrag, sein Marktwert liegt bei knapp zehn Millionen Euro.

Und er macht zwei Dinge in der ersten Halbzeit sehr gut: In der Defensive neutralisiert er Xhaka – und wäre ihm wahrscheinlich bis aufs Klo gefolgt. Und er macht das Spiel der Iren bei deren Kontern.

SRF-Experte Beni Huggel in der Pausenanalyse zur Manndeckung: «Erstaunlich, aber Trainer McCarthy war mal Verteidiger. Xhaka ist abgemeldet.»

In der zweiten Halbzeit lässt Hendrick Xhaka ein bisschen Leine. Aber trotzdem wird es nicht das Spiel des Mannes, der statt des ausgebooteten Stephan Lichtsteiner (35) die Captain-Binde trägt.

Schär muss es richten

Und so braucht es Fabian Schär, der nach vorne stösst und das 1:0 schiesst. Schär macht es mehrfach gut, die Iren auseinanderzureissen.

Und Xhakas Partner im zentralen Mittelfeld, Xherdan Shaqiri (mit 22 Länderspiel-Treffern erfolgreichster Torschütze des Kaders), fehlt spielerisch halt schon.

Darum ist es auch der richtige Weg, dass Nati-Direktor Tami zu Shaqiri fliegen will – und wahrscheinlich hätte Trainer Vladimir Petkovic das längst tun sollen. Denn gestern sieht man: Fehlt ein halber Xhaka und ein ganzer Shaqiri, dann hat die Nati spielerisch Mühe. Und immer kann Schär nicht treffen.

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