Darum hat der Kantonsarzt so entschieden
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Nati-Spiel vor Absage:Darum hat der Kantonsarzt so entschieden

Nati-Spiel in Luzern vor Absage
Kantonsarzt schickt alle Ukrainer in Quarantäne!

Das Nati-Spiel gegen die Ukraine steht kurz vor der Absage. BLICK erfuhr: Die ganze ukrainische Mannschaft soll in Quarantäne.
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Das Spiel der Nati gegen die Ukraine in Luzern steht auf der Kippe.
Foto: keystone-sda.ch
Andreas Böni

Es sind interessante Nachrichten, die eine Quelle gegenüber BLICK berichtet. «So wie es aussieht, muss die gesamte ukrainische Mannschaft in Quarantäne. Die Ukrainer versuchen aber alles, dass das Spiel doch noch stattfindet.»

Offenbar waren heute Morgen vier weitere Testergebnisse positiv: Jene der Spieler Ruslan Malinovsky, Sergei Kryvtsov, Junior Moraes und der von Physio Ivan Bashtovy. Dazu kommen drei weitere Fälle (Makarenko, Sobol, Riznyk) von gestern.

Bei den neuen Fälle waren es offenbar Antikörper, die man im Blut fand. Dies habe die Uefa akzeptiert und erlaube ihnen zu spielen. «Aber der Kantonsarzt von Luzern will die ganze Mannschaft in Quarantäne stecken», sagt der Insider.

Heisst das nun, dass das Spiel nicht stattfindet? Noch nicht zwangsläufig. Die Uefa steckt noch in Verhandlungen mit den Luzerner Gesundheitsbehörden. Die Ukraine ihrerseits überlegt, wie man schnell U21- oder U20-Spieler einfliegen könnte. Und ob man gegebenenfalls morgen spielen könnte.

So oder so ist es eine Zwängerei. Und Streit ist vorprogrammiert. Die Ukrainer würden eine Forfaitniederlage, die ein Entscheid einer Schweizer Behörde ausgelöst hat, kaum akzeptieren. Und bei der Uefa gibt es sogar die Möglichkeit, dass am Ende gelost werden müsste.

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