Servette will Kunstrasen
Spielt die Nati nie wieder in Genf?

Servette träumt von einer Plastik-Unterlage im Stade de Genève, obwohl die Nati dann fernbleiben würden.
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Oktober 2019 in Genf: Nati-Goalie Yann Sommer beim Spiel gegen Irland im Dreck.
Foto: TOTO MARTI
Michael Wegmann

Didier Fischer träumte schon vor dem Aufstieg von einer Plastik-Unterlage im Stade de Genève. Der damalige Servette-Präsident meinte im April 2019 zu SonntagsBlick: «Wir brauchen unbedingt den Kunstrasen. Damit die erste Mannschaft im Stadion trainieren kann. Damit man mehr Events im Stadion durchführen kann. Ein Profi-Sportklub ist doch dem Spektakel verhaftet, ist Teil der Unterhaltungsindustrie. Und da ist ein Kunstrasen unabdingbar. Das Dogma Naturrasen ist ein alter Zopf, den es abzuschneiden gilt. Wenn alle Kunstrasen haben, spricht keiner mehr über Naturrasen.»

Servette tauscht sich mit YB aus

Fischer hat sein Amt per 1. Januar Pascal Besnard abgegeben. Der Traum vom Kunstrasen ist auch unter dem neuen Boss geblieben. Man sei einen grossen Schritt weitergekommen, schreibt «Le Matin». Die Servette-Verantwortlichen hätten sich bereits mit der kunstrasen-erprobten YB-Führung ausgetauscht.

Kommt der Kunstrasen, würde die Nationalmannschaft keine Partien mehr in Genf austragen und auch grosse Testspiele wie zuletzt im Juli zwischen Liverpool un Lyon würden woanders stattfinden. Servette wäre nach YB, Thun und Xamax schon der vierte Superligist der zuhause auf Plastik spielen würde.

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