Hier wird Embolo wegen einer Schwalbe vom Platz gestellt
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Nach VAR-Intervention:Hier wird Embolo wegen einer Schwalbe vom Platz gestellt

Skandal oder korrekter Entscheid?
Darum flog Embolo nach VAR-Eingriff vom Platz

Nati-Schock in der zweiten Halbzeit des WM-Viertelfinals gegen Argentinien: Nach einem vermeintlichen Foul an Embolo meldet sich der VAR und stellt stattdessen den Schweizer vom Platz. Ein Skandal? Die Regel besagt etwas anderes.
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Nach dem Platzverweis ist Breel Embolo untröstlich.
Foto: keystone-sda.ch
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Andrea CattaniTagesleiter Sport

Eigentlich ist die Nati gerade wieder richtig im Tritt gegen Argentinien. Wenige Augenblicke zuvor erzielte Dan Ndoye das 1:1 gegen den Titelverteidiger im WM-Viertelfinal.

Dann folgt die 69. Spielminute. Leandro Paredes holt Embolo an der Seitenlinie unsanft von den Beinen und sieht dafür zu Recht Gelb. So scheint es zumindest vorerst. Dann aber verdutzte Blicke wohin man schaut im Stadion von Kansas City. Denn es meldet sich der VAR.

Tatsächlich entlarven die TV-Bilder die Szene als Schwalbe von Breel Embolo. Zwar ist eine Berührung des argentinischen Verteidigers zu sehen. Der Nati-Stürmer hebt aber schon deutlich vorher ab und sucht selber den Kontakt mit dem Gegenspieler am Bein.

Experten sind sich einig

Auf SRF ist Kommentator Sascha Ruefer ausser sich, spricht von einem «Skandal». Doch das Regelwerk wurde im Vorfeld dieser WM-Endrunde angepasst und ist in diesem Fall deutlich: Der Video-Schiri greift darum in diesem Moment ein, weil ursprünglich Paredes für den Zweikampf verwarnt worden war. Der VAR muss sich aber melden, wenn ein falscher Spieler für eine Aktion eine Karte gesehen hat – wie in dieser Szene.

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Bitter wird der Eingriff aus Schweizer Sicht aber vor allem darum, weil Embolo bereits in der ersten Halbzeit verwarnt worden war und darum mit einer zweiten Gelben Karte vom Platz fliegt.

Und auch auf SRF tönt es kurz darauf anders: Da erklärt Schiri-Experte Sascha Amhof, warum der VAR-Eingriff in Ordnung geht. Und es doch kein Skandal ist. Gleich sieht es auch der ehemalige deutsche Schiedsrichter Lutz Wagner. Gegenüber der Sportschau erklärt der ARD-Schiri-Experte, dass in diesem Fall tatsächlich der Tatbestand der Verwechslung greife. «Es soll nicht der falsche Spieler Gelb bekommen. In der Konsequenz war es dann auch korrekt, die Schwalbe entsprechend zu ahnden und Embolo vom Platz zu stellen.»

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