Xhaka und Co. nehmen sich Zeit
Nati-Fans warten zwei Stunden für Autogramme

Am Samstag strömen über 400 Fans zur Autogrammstunde der Nati-Stars in Basel. Doch nicht alle Wünsche können erfüllt werden, da einige Spieler wegen Trainingseinheiten verspätet eintreffen.
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Die Fans kommen bei einer Autogrammstunde vor dem Teamhotel den Nati-Stars ganz nahe.
Foto: TOTO MARTI

Nachdem sich die Nati-Stars am Freitagabend im Testspiel gegen Deutschland 90 Minuten lang mit den Füssen betätigt haben, steht am Samstagnachmittag die Handarbeit im Vordergrund. In Basel hat der Schweizerische Fussballverband die Fans zur Autogrammstunde eingeladen.

Schon zwei Stunden vor Beginn bildet sich vor dem Hotel Mövenpick, in dem die Nati noch bis Montag residiert, eine Schlange. Die lange Wartezeit zahlt sich für die ersten Fans allerdings nur bedingt aus. Schliesslich kommen am Ende alle der über 400 Fans zu Autogrammkarten. Und weil zum Start um 13 Uhr noch mehrere Spieler fehlen, gehen nicht ganz alle Unterschriftswünsche in Erfüllung.

Extraeinheit für Spieler

Dazu gehören unter anderem Djibril Sow, Noah Okafor, Luca Jaquez, Joël Monteiro, Aurèle Amenda, Alvyn Sanches und Marvin Keller, die gegen Deutschland nur zu einem Teileinsatz oder überhaupt nicht zum Zug gekommen sind. Sie absolvieren am Vormittag noch eine kurze Trainingseinheit und stossen erst im Verlauf der Autogrammstunde zu ihren Teamkollegen.

Pech für Sandra (43) und ihre beiden Kinder Leonie (8) und Noah (10), die gerne eine Unterschrift von Keller ergattert hätten. Der zweite Autogrammkarten-Wunsch der Familie aus dem Fricktal geht dagegen in Erfüllung. «Wir haben Fabian Rieder mal in einem Hotel in München getroffen. Seither bin ich ein grosser Fan», erzählt Noah.

Schon eine Stunde vor Beginn ist auch das Aarauer-Trio um Julien (20), Simon (18) und Fabian (21) eingetroffen. Sie haben durch Social Media von der Autogrammstunde erfahren. Weil sie Noah Okafor verpasst haben, überlegen die drei, sich noch einmal in der Schlange anzustellen. Schlussendlich entscheiden sie sich aber dagegen.

Weite Anreise

Für Nabil (39), der mit Sohn Lewis (11) aus Zürich angereist ist, geht die Rechnung dagegen voll auf. Die beiden sind mit dem Ziel gekommen, die Unterschriften der Ex-FCZ-Spieler Djibril Sow, Nico Elvedi und Ricardo Rodriguez sowie des ehemaligen Zürcher Nachwuchsspielers Miro Muheim einzuheimsen. Am Ende sind tatsächlich sämtliche Fan-Artikel mit den erhofften Signaturen versehen, darunter mehrere FCZ-Wimpel und ein altes Rodriguez-Trikot.

Apropos Rodriguez: Auch Edelfan Robin aus Thüringen (D), der schon am Montag beim Zusammenzug in Horben auf Selfie-Jagd gegangen war, ist in Basel dabei. Als einer der ersten Fans vor dem Hotel harrt er rund eineinhalb Stunden in der Schlange aus. Auch für ihn zahlt sich die Warterei aus. Gerade als Robin an der Reihe ist, nimmt Rodriguez an seinem Tisch Platz.

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