Bridge übernimmt Rekordmeister
Deal ist durch! GC hat neuen Besitzer

Nach wochenlangen Verhandlungen herrscht nun Gewissheit: Die Grasshoppers Zürich haben eine neue Eigentümerin. Die Zeit von LAFC ist Geschichte.
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Die Grasshoppers haben neue Besitzer mit der Bridge Football Group.
Foto: Pius Koller
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Tobias WedermannFussballchef

Der Grasshopper Club Zürich hat einen neuen Besitzer. Gemäss Blick-Informationen ist der Verkauf des Rekordmeisters am Montag von der Liga bewilligt worden – nun steht der Übernahme nichts mehr im Weg. Bei der neuen GC-Eigentümerin handelt es sich um die Bridge Football Group mit dem ehemaligen Fifa-Anwalt und Schweizer Ludovic Délechat als CEO an der Spitze. GC bestätigt die Exklusiv-Meldung von Blick kurz nach 21 Uhr: «Die Bridge Football Group ist sich der Verantwortung, die mit der Übernahme einer solchen Institution einhergeht, vollumfänglich bewusst.» 

Délechat sagt in einem Statement: «Wir wissen, dass den Fans des Grasshopper Club Zürich in der Vergangenheit immer wieder einiges versprochen wurde. Wir wissen auch, dass Vertrauen nicht am ersten Tag eingefordert werden kann. Das ist ein Prozess. Wir bitten um eine Chance, unsere Absichten in der Praxis unter Beweis stellen zu können. Wir werden nicht von Beginn weg alles richtig machen, aber unser Engagement ist aufrichtig, langfristig und hat das Beste für den Grasshopper Club Zürich im Sinn.»

Folgende Prioritäten werden in der Medienmitteilung als Ausblick aufgelistet:
- Stärkung der Verbindung des Clubs mit seinen Fans und der Stadt Zürich.
- Investitionen in den Nachwuchs, unter anderem in den GC-Campus, und in die Förderung von lokalen Talenten
- Aufbau einer stabilen und nachhaltigen sportlichen und finanziellen Grundlage
- Voraussetzungen schaffen für langfristigen Erfolg auf und neben dem Platz Bewahrung und Stärkung der Identität und Traditionen des Grasshopper Club Zürich.

Tiktok-Aktionär als Investor

Die Bridge Football Group hat bereits Mehrheitsanteile an drei Klubs: dem FC Den Bosch in der zweiten niederländischen Liga, an Pro Vercelli in der dritten Liga Italiens sowie am Shaanxi Union FC in der zweiten Liga Chinas. Die Idee ist, dass GC der Premium-Klub dieses Multi-Club-Ownership-Modells wird. Dass dieser Weg funktionieren kann, zeigt der aktuelle Rekordtransfer von Pro Vercelli: Der italienisch-senegalesische Flügelspieler Asane Sow wechselte vor ein paar Wochen zum FC Basel.

Hinter der Bridge Football Group steckt ein Investor aus China, der Grossaktionär von Bytedance ist, einem weltweit führenden Technologiekonzern, zu dem unter anderem Tiktok gehört. Ob es allerdings gleich zu den ganz grossen Transfer-Investitionen bei GC kommen wird, darf bezweifelt werden. Das Muster der Bridge Football Group ist bisher stets das gleiche: lokal verankerte Persönlichkeiten im Klub installieren, auf einheimische Spieler und klubeigene Talente setzen und die Vereine finanziell stabilisieren.

Welche personellen Veränderungen kommen?

Anders als beim letzten China-Investor von GC führt man daher bereits hinter den Kulissen mit Hochdruck Gespräche, um nicht nur Swissness, sondern auch mehr Zürich in den Klub zu integrieren. Auch mit den Fans, die sich bereits öffentlich gegen einen Verkauf an den nächsten internationalen Investor gestellt haben, soll man in baldiger Zukunft den Austausch suchen und die Pläne sowie die Personen vorstellen.

Noch nicht bekannt ist, wie gross das personelle Beben auf dem GC-Campus in Niederhasli sein wird. «Wir hoffen, dass Los Angeles bleibt», sagte Sportchef Alain Sutter letzte Woche in einem Interview mit Blue.

So oder so kann nun endlich die neue Saison geplant werden, die bereits am 25. Juli in Lausanne starten wird. In den vergangenen Tagen herrschte in Sachen Kaderplanung totaler Stillstand, da LAFC die Verhandlungen abwarten wollte. Selbst das eigentlich geplante Trainingslager soll abgesagt worden sein.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
2
3
2
FC Thun
FC Thun
1
2
3
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
1
3
5
FC Basel
FC Basel
1
1
3
6
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
0
1
8
FC Vaduz
FC Vaduz
1
-1
0
8
FC Zürich
FC Zürich
1
-1
0
10
Servette FC
Servette FC
1
-1
0
11
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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