Fans nicht genügend kontrolliert
Ehemaliger Luzern-Präsident Wolf verurteilt

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchung gegen den ehemaligen FCL-Präsidenten abgeschlossen und ihn wegen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen zu einer Busse von 2000 Franken verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.
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Stefan Wolf muss eine Busse zahlen.
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die Untersuchung habe gezeigt, dass der damalige FCL-Präsident Stefan Wolf es im letzten Herbst versäumte, bei der Eingangskontrolle Stichprobenkontrollen bei den Matchbesuchern durchzuführen und verbotene Gegenstände abzunehmen. Dadurch habe er koordinierte Fanaktionen ermöglicht, die hätten verhindert werden können, so die Luzerner Staatsanwaltschaft.

Nach dem Fussballspiel YB gegen den FC Luzern kam es am 19. Oktober 2024 in Bern zu Ausschreitungen. Darauf erteilte die Luzerner Polizei eine Massnahme der Stufe 3 beim sogenannten Kaskadenmodell der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD). Diese Massnahme verbot koordinierte Fanaktionen für das Spiel FC Luzern gegen Yverdon eine Woche später. Am 26. Oktober erfolgte der Einlass der FCL-Fans aber ohne jegliche Kontrolle, es kam zu verbotenen «koordinierten Fanaktionen», so die Staatsanwaltschaft.

Neben der Busse muss der ehemalige FCL-Präsident amtliche Gebühren von 620 Franken berappen.

Super League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
2
3
2
FC Thun
FC Thun
1
2
3
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
1
3
5
FC Basel
FC Basel
1
1
3
6
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
0
1
8
FC Vaduz
FC Vaduz
1
-1
0
8
FC Zürich
FC Zürich
1
-1
0
10
Servette FC
Servette FC
1
-1
0
11
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
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