Sion-Diouf mit kapitalem Bock an der Grundlinie
4:46
Luzern – Sion 1:0:Sion-Diouf mit kapitalem Bock an der Grundlinie

Frick: «Einiges hat mir nicht gefallen»
FCL-Terrier Beloko ist endlich wieder der Alte

Luzern nimmt dem starken FC Sion den Aufstiegswind fürs Erste komplett aus den Segeln, gewinnt in der 3. Runde der Super League 1:0. Bei Mittelfeldspieler Beloko und Captain Dorn geht der Knopf auf.
Kommentieren
1/10
Freudiger Luftsprung: Nicky Beloko hat wieder Freude daran, sich für den FCL zu zerreissen.
Foto: reshfocus
RMS_Portrait_AUTOR_465.JPG
Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Der FCL hat den bissigen Mittelfeld-Terrier zurück! Einer, der rackert, Bälle erobert, Gegenangriffe einleitet – und jetzt auch noch trifft. Beim erlösenden ersten Saisonsieg gegen Sion ist Nicky Beloko (24) Matchwinner. Die Fans singen danach für ihn. «Ich habe ihn vermisst – in dieser Hochform», sagt ein erleichterter Luzern-Trainer Mario Frick (49).

Frick lobt den starken Beloko, wählt zugleich harte Worte: «Mir hatte einiges an seiner Einstellung und Ausstrahlung nicht gefallen. Heute war er der alte Nicky Beloko, wie vor zwei Jahren. Wenn er so spielt, ist er für uns unersetzlich. Er hat eine unglaubliche Dynamik.» Und Frick schmunzelt: «Dazu kommt jetzt also auch noch die Torgefahr.»

Das Schnuppern an der Nati

So dominant war Beloko lange nicht mehr. Ende vergangener Saison war er verletzt. Zu diesem Saisonauftakt gegen Servette (1:2) erhielt er die Blick-Note 3. Vor einer Woche gegen GC (2:2) schmorte er zu Beginn auf der Bank. Gegen seinen Jugendklub Sion, bei dem er 2017 als 17-Jähriger ins kalte Super-League-Wasser geworfen wurde, stimmt es endlich wieder.

Tatsächlich: Beloko steht bei der Hereingabe von Pius Dorn goldrichtig (48.). Auch der Captain ist nach seinen zwei schwachen Leistungen zum Saisonstart übrigens wieder erstarkt.

Für die Schweizer Nati stand Beloko bereits auf der Pikettliste, zum Beispiel im August vor einem Jahr. Das ist kein Aufgebot, aber ein Zeichen, dass er nicht weit davon entfernt ist. Mit Leistungen wie am Samstagabend landet er bestimmt wieder auf dem Notizblock von Nati-Trainer Murat Yakin.

Also doch ein solider Saisonstart für den FCL

Beloko wartet auf den Anruf. Im Januar sagte er vor dem Afrika-Cup zu Blick: «Ich hatte ein Aufgebot für Kamerun. Ich will aber noch abwarten, ob es für die Schweizer A-Nati reicht, da ich die ganze Jugend hier durchlaufen habe.»

Dank ihm steht Luzern jetzt mit vier Punkten nach drei Runden da. Nur zweimal in den vergangenen zehn Jahren hat der FCL zum Start mehr erreicht. Sechs Punkte Anfang der Saison 2016/17 waren das Maximum, einmal waren es fünf. Und dreimal in den vergangenen zehn Jahren stand der FCL wie jetzt bei vier Punkten. Beloko bringt den FCL auf Kurs.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Super League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
2
3
2
FC Thun
FC Thun
1
2
3
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
1
3
5
FC Basel
FC Basel
1
1
3
6
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
0
1
8
FC Vaduz
FC Vaduz
1
-1
0
8
FC Zürich
FC Zürich
1
-1
0
10
Servette FC
Servette FC
1
-1
0
11
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen