Nach mutmasslicher Brecher-Beleidigung
Liga eröffnet Verfahren gegen GC-Trainer Schällibaum

Das Verhalten von GC-Coach Marco Schällibaum nach der Derby-Niederlage hat wohl ein Nachspiel: Die Liga hat ein Disziplinarverfahren eröffnet.
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Marco Schällibaum ist für seine emotionale Art bekannt.
Foto: Freshfocus

GC-Trainer Marco Schällibaum verlor am vergangenen Samstag nicht nur das Derby gegen den FCZ (1:2), sondern auch die Nerven. Der 62-Jährige soll nach dem Spiel etwa FCZ-Captain Yanick Brecher übel beleidigt haben, wie Blick am Sonntag berichtete.

Weil Schiedsrichter Sandro Schärer das Ganze hautnah mitbekommen und in seinem Rapport aufgeführt hat, hat die Liga am Montag nun ein Verfahren gegen den GC-Trainer eröffnet. Schällibaum erhält nun eine kurze Frist, um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen abzugeben. Anschliessend entscheidet der Richter, ob der GC-Trainer gesperrt wird oder nicht. Auf Blick-Anfrage wollten sich weder Schällibaum noch der Klub zum Vorfall äussern.

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3:10
GC – FCZ 1:2:Zwei Distanztore ins Glück: Kamberi haut voll drauf

Verbal auf Brecher los – Grund unklar

Der GC-Coach war schon während der sich anbahnenden sechsten Niederlage im zehnten Spiel mächtig angefressen. So motzte er beispielsweise lautstark Richtung Antonio Marchesano (FCZ-Torschütze zum 2:0) bei dessen Auswechslung, und mehrmals soll Schällibaum Abfälligkeiten Richtung FCZ-Bank geäussert haben.

Nach dem Abpfiff gingen die verbalen Attacken des GC-Trainers gegenüber dem Gegner weiter. Auf den TV-Bildern ist zu sehen, wie er etwa gegen FCZ-Geschäftsführer Andreas Schmocker und Sportchef Milos Malenovic fauchte. Die Entgleisungen Richtung FCZ-Goalie Brecher, die noch drastischer gewesen sein sollen, sind darauf nicht seh- oder hörbar. Das könnte sich pro Schällibaum auswirken. Bis Mittwoch dürfte klar sein, ob er gesperrt wird oder nicht. Am Samstag trifft GC auswärts auf Lausanne.

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FC Thun
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FC Lugano
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FC St. Gallen
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