Revolution in der Super League
Welche VAR-Neuerung auf Fans zukommt – und worauf man verzichtet

Ab dieser Saison sollen die Fans an Spielen der Super League bei einem Entscheid per Videobeweis die umstrittene Szene gleichzeitig mit dem Schiedsrichter zu sehen bekommen.
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Die Super League plant eine Revolution beim Videobeweis.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fans sehen ab Saisonstart 2026 VAR-Bilder auf Stadion-Screens in der Super League
  • Schiedsrichterentscheidungen werden schriftlich erklärt, keine Mikrofon-Kommentare geplant
  • Technikabhängig: Nicht alle Stadien können Livebilder zeigen
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Florian RazReporter Fussball

Die Super League versucht sich an einer kleinen Revolution. Ab dem Saisonstart am Wochenende sollen die Fans in den Stadien die Entscheidungen der Videoassistenten besser verstehen können. Dazu will die Swiss Football League auf den Stadion-Screens jene Bilder präsentieren, die auch dem Schiedsrichter gezeigt werden, wenn dieser vom VAR an den Bildschirm gebeten wird.

Überprüft der Schiedsrichter oder die Schiedsrichterin also am kleinen TV am Spielfeldrand eine Penaltyszene oder einen möglichen Platzverweis, sehen die Menschen im Stadion zeitgleich, worum es geht.

Auf Erklärungen übers Mikrofon wird verzichtet

Ausserdem sollen auf den Screens immer erst der Grund für eine Prüfung durch den VAR und danach die Entscheidung schriftlich mitgeteilt werden. Bei Abseits-Entscheidungen soll das Bild mit der gezogenen Abseitslinie möglichst rasch nach der Entscheidung ebenfalls auf den Grossleinwänden zu sehen sein.

Verzichtet wird vorerst darauf, dass die Schiedsrichter ihre Entscheidungen per Mikrofon über die Stadionlautsprecher erklären. Das wäre technisch zwar möglich. Aber weil nicht alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter drei Landessprachen beherrschen, werden die Entscheidungen nur schriftlich erklärt.

Ob die Fans durch die Ansicht der umstrittenen Bilder mehr Verständnis für den Videobeweis haben? Sicher ist, dass der Entscheidungsprozess transparenter wird. Noch ist nicht klar, ob die Live-Bilder in allen Stadien der Super League zu sehen sein werden. Das hängt davon ab, ob die einzelnen Stadien mit der nötigen Technik ausgestattet sind.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
2
3
2
FC Thun
FC Thun
1
2
3
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
1
3
5
FC Basel
FC Basel
1
1
3
6
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
0
1
8
FC Vaduz
FC Vaduz
1
-1
0
8
FC Zürich
FC Zürich
1
-1
0
10
Servette FC
Servette FC
1
-1
0
11
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
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