Rahmen verteidigt Familie Keller nach Fanbanner
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«Das ist nicht fair»:Rahmen verteidigt Familie Keller nach Fanbanner

Trotz Packung zum Abschluss
Winterthur verabschiedet sich mit Würde aus der Super League

Der FC Winterthur verliert das vorerst letzte Spiel in der Super League. Doch trotz der 0:3-Pleite gegen Luzern herrscht in der Eulachstadt keine Frust.
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Mit einer 0:3-Niederlage gegen Luzern verabschiedet sich Winterthur in die Challenge League.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Winterthur steigt nach 0:3 gegen Luzern aus der Super League ab
  • Trotz Abstieg spendiert der Klub allen Fans in der Liberobar Getränke
  • 100 Gegentore in der Saison, mehrere Spieler und Trainer Rahmen verabschieden sich
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Das vierjährige Super-League-Kapitel endet für Winterthur mit einer 0:3-Packung. Und trotzdem ist die Stimmung auf der Schützenwiese ausgezeichnet. Während nach Schlusspfiff im Hintergrund «You will never walk alone» läuft, drehen die Spieler eine Ehrenrunde. Und sie werden von allen applaudiert. Es sind berührende Szenen. Winterthur macht halt Winterthur-Dinge. Dazu passt auch, dass der Klub allen Heim- sowie Gästefans in der traditionellen Liberobar gratis Getränke anbietet.

An manch anderen Orten hätte Resignation geherrscht. Oder auch Frust und Wut. Und das gleich aus mehreren Gründen: Natürlich wegen dem Abstieg. Aber auch weil man gegen Luzern das 100. Gegentor der Saison kassiert. Oder weil Tibault Citherlet (21) kurz vor der Pause ein völlig unnötiges Penaltyfoul begeht und mit Rot vom Platz fliegt. Last but not least aber auch aufgrund der Offensive, in der die Stürmer über ihre eigene Füsse stolpern.

Rahmen nimmt Präsident Keller in Schutz

Die Winterthurer zeigen aber auch in einem so harten und traurigen Moment Grösse. Die einzigen negativen Voten gibt es kurz vor dem 0:1. Da zeigt die Kurve ein Banner. Darauf steht: «Budgetchürzig ohni Plan endet im Tabellekeller. Mir wennd nid nomal 37 Jahr warte.» Deutlicher könnte die Message an Präsident Mike Keller und Sportchef Oliver Kaiser (46) nicht sein. Trainer Patrick Rahmen (57) stellt sich aber schützend vor seine Vorgesetzten – insbesondere der Familie Keller. «Man muss froh sein, dass es in Winterthur eine solche Familie gibt, die Jahr für Jahr investiert und langfristig diesen Verein unterstützt», betont er.

Ab sofort geht es in Winterthur um die Mission Wiederaufstieg. «In den nächsten zwei Wochen müssen wir Klarheit schaffen. Das Ziel ist, dass wir bei Trainingsstart parat sind», erklärt Rahmen. Mehrere Verträge laufen aus. Andere Spieler haben bereits ihren Abschied bekannt gegeben. Einer davon ist Goalie Stefanos Kapino (32), der im letzten Spiel auf der Tribüne sass, aber nach Schlusspfiff auf dem Rasen die eine oder andere Träne verdrückte. «Es geht etwas zu Ende. Die Spieler waren gerne da. Es ist extrem hart und tut weh. Aber ich bin enorm dankbar, dass ich mit einer solchen Truppe arbeiten konnte», sagt Rahmen.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
2
3
2
FC Thun
FC Thun
1
2
3
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
1
3
5
FC Basel
FC Basel
1
1
3
6
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
0
1
8
FC Vaduz
FC Vaduz
1
-1
0
8
FC Zürich
FC Zürich
1
-1
0
10
Servette FC
Servette FC
1
-1
0
11
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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