Er hat es noch einmal allen gezeigt: Mit 39 Jahren liefert Lionel Messi eine WM für die Geschichtsbücher ab, trägt Argentinien mit acht Turnier-Toren in den Final. Seine beiden Assists im Halbfinal gegen England bleiben unvergessen. Nur im Endspiel will dem Zauberfloh wie seiner gesamten Mannschaft nichts gelingen. Er wird abgemeldet von der überragenden spanischen Defensive.
Während einigen Argentiniern nach Abpfiff die Sicherungen durchbrennen, scheint Messi die Final-Niederlage mit Fassung zu tragen. Emotionslos trottet er über den Platz. Dann gibts eine Umarmung für seinen «Nachfolger» auf spanischer Seite, Lamine Yamal.
Erst als Messi aus den Händen von US-Präsident Donald Trump die Silbermedaille erhält und dann vor die Anhänger der Albiceleste schreitet, überkommen ihn die Emotionen. Jetzt kann auch er die Tränen nicht mehr zurückhalten. Es war wohl der letzte Messi-Auftritt auf der allergrössten Fussball-Bühne.


