Buhrufe und Regimekritik
Iran will gegen protestierende Fans vorgehen

Beim WM-Auftaktspiel gegen Neuseeland in Los Angeles haben einige iranische Fans auf der Tribüne gegen das Regime protestiert. Nun hat die Justiz des Iran rechtliche Schritte angekündigt.
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Einige iranische Fans haben beim WM-Auftaktspiel gegen Neuseeland in Los Angeles während der Hymne gepfiffen.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Darum gehts

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  • Iran leitet Verfahren gegen Fans ein, die Hymne in Los Angeles ausbuhten
  • Drohung: Einfrieren von Vermögenswerten im Iran
  • 2:2 gegen Neuseeland: Fans trugen alte Flagge mit Sonne und Löwe
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Blick Sportdesk

Das Verhalten der iranischen Fans beim WM-Auftaktspiel gegen Neuseeland in Los Angeles (2:2) ist dem Regime offenbar sauer aufgestossen: Es will gegen die Anhänger vorgehen, die vor dem Spiel die Nationalhymne missachtet und ausgepfiffen haben. Dies berichtet das iranische Nachrichtenportal Nour News.

Demnach sind bereits mehrere Anhänger identifiziert und im Iran Verfahren eingeleitet worden. Den Fans droht das Einfrieren ihrer Vermögenswerte im Land, sollten die Vorwürfe bestätigt werden.

Viele iranische Fans, die beim Spiel gegen Neuseeland dabei waren, trugen das alte Flaggenmotiv mit Sonne und Löwe – ein Symbol des Widerstands gegen das Regime.

Auch betonten sie gegenüber US-Medien, dass ihre Unterstützung dem iranischen Team gilt, nicht dem Regime in Teheran – ihre Freude über die zwei Tore gegen Neuseeland war entsprechend ausgelassen. Der Vorfall wirft aber einmal mehr ein Schlaglicht darauf, wie politisch aufgeladen die Teilnahme des Iran an der WM-Endrunde in Nordamerika ist.

Dieser Artikel ist zuerst auf sportal.bg erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag. 

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