Darum gehts
- Englische Fans kritisieren Fifa wegen Trinkpausen bei WM-Spielen in den USA
- Pause bei 20 Grad und Werbung sorgen für Spott und Proteste
- England gewinnt das Auftaktspiel gegen Kroatien mit 4:2
Englische Fans gehen auf Konfrontationskurs mit der Fifa. Dieses Mal im Fokus: die Trinkpausen während der WM-Partien, die auch genutzt werden, um Werbung auf den grossen Stadionbildschirmen einzublenden. «Was zur Hölle ist das für ein Zirkus?», skandieren englische Fans, begleitet von Buhrufen, im Stadion von Dallas, wo die «Three Lions» ihr WM-Auftaktspiel gegen Kroatien (4:2) ausgetragen haben.
Die Trinkpausen sollen angeblich helfen, Spieler bei Hitze zu schützen. Doch in Dallas lag die Temperatur bei Spielbeginn um 15 Uhr Ortszeit bei nur 20 Grad Celsius – das Stadion ist geschlossen und klimatisiert. «Ich sass in kurzen Hosen und einem T-Shirt auf der Tribüne. Ich fror nicht gerade, aber mir war schon etwas kühl», schreibt etwa der spanische Journalist José Alberto Chozas auf X und zieht die Regel so ins Lächerliche.
Englische Fans hatten bereits im Vorfeld auf Social Media Proteste angekündigt und wurden dabei von kroatischen Anhängern unterstützt.
Dieser Artikel ist zuerst auf «sportal.bg» erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.


