«Dan war richtig niedergeschlagen»
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Rahmen als Seelsorger:«Dan war richtig niedergeschlagen»

«Dan wirkte damals sehr bedrückt»
Für Ndoye war Rahmen-Gespräch ein «kleiner Dosenöffner»

Dan Ndoye soll an der WM die Schweiz in der Offensive tragen. Sein ehemaliger U21-Coach Patrick Rahmen erinnert sich im «FORZA! WM-XXL»-Podcast an eine Phase voller Selbstzweifel – und ein Gespräch, das für Ndoye zum Wendepunkt wurde.
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Dan Ndoye und Patrick Rahmen verbindet eine spezielle Beziehung.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Dan Ndoye trägt Verantwortung bei der WM, glänzte im Spiel gegen Australien
  • Trainer Patrick Rahmen half ihm 2023, Selbstzweifel zu überwinden
  • Schweiz verlor 2:3 gegen Spanien, Ndoye erzielte ein wichtiges Tor
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Auf den Schultern von Dan Ndoye (25) lastet an dieser WM viel Verantwortung. Der Flügelspieler soll in der Offensive den Unterschied machen. Im letzten Testspiel gegen Australien war er schon einmal der auffälligste Schweizer und erzielte den Führungstreffer. Auf dieser Welle will er nun auch im Turnier reiten. Der grosse Erwartungsdruck ist ihm bewusst – und wie er kürzlich im Blick-Interview sagte, liebt er solche Situationen.

Doch das war nicht immer so. Das verrät sein ehemaliger FCB- und U21-Nati-Trainer Patrick Rahmen (57) im «FORZA! WM-XXL»-Podcast. «Ich durfte Dan in einer Phase begleiten, in der es für ihn nicht einfach war und er durchaus Selbstzweifel hatte», erzählt der heutige Winterthur-Coach. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm ein Zusammenzug kurz vor der U21-EM im Sommer 2023.

Rahmen nahm Ndoye den Druck

«Dan wirkte damals sehr bedrückt. Wir haben ein längeres Gespräch geführt. Dabei habe ich gemerkt, dass er sich enorm unter Druck setzte, weil er unbedingt den nächsten Schritt schaffen wollte», so Rahmen. Der Basler versuchte, ihm den Druck zu nehmen: «Ich sagte ihm: Nimm das Spiel gegen Spanien als Chance. Ein Topgegner, einer der EM-Favoriten. Konzentriere dich nicht auf dich selbst, sondern darauf, was du für die Mannschaft tun kannst.»

Die Wirkung folgte sofort. Zwar verlor die Schweiz 2:3, Ndoye zeigte aber eine starke Leistung, erzielte ein Tor und war an mehreren Aktionen beteiligt. «Das war wie ein kleiner Dosenöffner. Ich will nicht sagen, dass unser Gespräch alles verändert hat. Aber manchmal braucht es genau solche Momente, um Druck loszulassen und Vertrauen zurückzugewinnen.»

Gutes Omen für die WM?

Für Rahmen zeigt das, wie wichtig die individuellen Gespräche mit Spielern sind. «Das gehört zu den schönsten Seiten unseres Berufs. Wenn man einen kleinen Beitrag leisten kann, freut einen das enorm.»

Vielleicht helfe Ndoye genau diese Erfahrung jetzt wieder. «Es kann sogar ein Vorteil sein, dass es zuletzt wieder etwas harzig war», so Rahmen. «Er ist sehr frisch an diese WM gereist – und das kann in einem langen Turnier entscheidend sein.»

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