«Das ist absurd»
Bierpreise an der WM verärgern Deutschland-Fans

Die Bierpreise während der WM 2026 sind doppelt so hoch wie in Deutschland – bis zu 17 Dollar pro Bier im Stadion. Viele Fans zeigen sich verärgert.
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Objekt der Begierde: Das Bier gehört zur WM dazu.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Deutsche Fans in Toronto klagen über hohe Bier- und Ticketpreise
  • Bier im Stadion kostet bis zu 17 Dollar pro Glas
  • Ticketpreise bei rund 570 Franken, Inflationsrate hoch
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Blick Sportdesk

Die hohen Bierpreise in Toronto sorgen für Kopfschütteln bei den deutschen Fussballfans. Zahlreiche Anhänger sind über Houston angereist, um am Fussball-Fest in der kanadischen Metropole teilzunehmen, doch die Preise für ein Bier dämpfen die Stimmung.

«Ich muss sagen, die Bierpreise in Kanada und den USA sind viel höher als in Deutschland», klagt der 47-jährige Mats Kauer. «In Deutschland zahlen wir etwa sechs bis sieben Dollar für ein grosses Bier. Hier kostet es zehn bis 14 Dollar – und im Stadion sogar 17 Dollar! Das ist absurd. Bier ist doch lebensnotwendig!», fügt er mit einem Lachen hinzu.

Die Präsidentin des Fanklubs der Bayern in Toronto, Anne-Marie Seessle, kritisiert derweil die Ticketpreise: «Die sind einfach unverschämt. Ich habe 1000 kanadische Dollar (ungefähr 570 Franken) für eine Eintrittskarte bezahlt.»

Kanada, Gastgeber der WM, leidet unter einer der höchsten Inflationsraten für Lebensmittel unter den G7-Staaten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. In den Bars und Restaurants der Stadt werden zudem Trinkgelder von 12 bis 20 Prozent sowie eine Steuer von 13 Prozent erwartet.

Heiner, ein 61-jähriger Fan aus Berlin, der alle Spiele der deutschen Mannschaft live verfolgen will, beschreibt Toronto als eine «angenehme Stadt mit toller Atmosphäre». Doch auch er bemängelt: «Die Bierpreise hier sind so hoch wie beim Oktoberfest in München – ein Liter kostet 50 Prozent mehr.»

Die Betreiber der Pubs in Toronto verteidigen ihre Preise mit dem Hinweis, dass diese im europäischen Vergleich angemessen seien. Laut ihnen stelle die grosse Nachfrage während des Turniers die grösste Herausforderung dar.

Dieser Artikel ist zuerst auf sportal.bg erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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