«Der Idiot hat nicht einmal Schreiben gelernt»
Üble Rassismus-Attacke von Paraguay-Politikerin auf Mbappé

Nach der französischen Achtelfinal-Schlacht gegen Paraguay wird Kylian Mbappé von einer paraguayischen Politikerin aufs Übelste beschimpft. Das lässt der französische Captain nicht auf sich sitzen.
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Als «unverhohlener Rassismus» bezeichnet Kylian Mbappé Aussagen von Celeste Amarilla auf X.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Paraguays Senatorin beleidigt Mbappé nach WM-Niederlage gegen Frankreich
  • Mbappé reagiert auf X und nennt Amarillas Aussagen niederträchtig und rassistisch
  • Französischer Fussballverband plant rechtliche Schritte gegen Amarilla
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Es sind ganz üble Worte, die Celeste Amarilla über Kylian Mbappé (27) verliert. «Er ist ein kolonialisierter Kameruner, der vorgibt, Franzose zu sein, verbittert, neureich, arrogant und hässlich», schreibt die paraguayische Senatorin des liberalen Partido Liberal Radical Auténtico am Sonntag auf X. Den Spielern der «Albirroja» wirft sie gleichzeitig vor, Mbappé nach Spielende «keine Ohrfeige» verpasst zu haben.

Den Beitrag publiziert Amarilla kurz nach Paraguays WM-Aus gegen Frankreich, bei dem die paraguayischen Spieler mit teils groben Unsportlichkeiten aufgefallen sind. Amarilla scheint abseits des Platzes nahtlos daran anzuknüpfen, vor allem auf verbaler Ebene.

Denn: Die Abgeordnete aus der Hauptstadt Asunción legt wenige Minuten später nach – und erlaubt sich dabei gar eine rassistische Tirade: «Der Idiot hat nicht einmal Schreiben gelernt. Anstelle von Muttermilch hat er aus Kokosnüssen gesaugt und das Gebildetste, was er je gehört hat, waren Schimpansen.»

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«Unverhohlener Rassismus»

Es sind Worte, die Mbappé mitten im WM-Turnier zu einer Reaktion zwingen. Ebenfalls auf X richtet sich der französische Captain direkt an die Senatorin: «Sie sind eine verachtenswerte Frau und Ihrer Funktion unwürdig. Sie repräsentieren Paraguay, ein Land, das während des Turniers Leidenschaft und Ehre gelebt hat, nicht.»

Amarilla würde primär dem Ruf ihres Landes schaden: «Durch Ihre Rücksichtslosigkeit und Ihren direkten Rassismus hat die ganze Welt bereits die Reise und die historische Leistung vergessen, die Ihre Spieler während der WM erbracht haben.»

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«Ich werde Menschen wie ihr niemals die Freiheit lassen, ihren Hass und Rassismus in der Welt zu verbreiten», fügt Mbappé an – und nimmt damit bereits das Vorgehen des französischen Fussballverbands vorweg. Dieser bezeichnet die Aussagen als «strafbar und verurteilenswert» und kündigt am Montagabend an, rechtliche Schritte gegen Amarilla einzuleiten.

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