Darum gehts
- Deutschland scheidet an der WM 2026 im Elfmeterschiessen gegen Paraguay aus
- Deutsche Presse stellt DFB-Team an den Pranger
- Auch international sorgt das überraschende Aus für Aufsehen
Deutschland ist raus. Die WM endet für den vierfachen Champion im Penaltyschiessen gegen Paraguay. Das letzte K.o.-Spiel, das die deutsche Nationalmannschaft an einer WM gewonnen hat? Der WM-Final 2014.
Die «Bild» titelt: «Nächster deutscher Fussball-Albtraum!» Und führt aus: «Peinliches Aus gegen Paraguay. Wir versagen im Elfmeterschiessen. Drei Stars verballern.»
«Deutscher Fussball am Boden»
Sport1 nennt es das «nächste WM-Debakel», «Blamables WM-Aus», heisst es bei Eurosport. Der TV-Sender haut aufs DFB-Team drauf und spricht von «traurigen WM-Verlierern» und einem «gescheiterten Bundestrainer Julian Nagelsmann», die «nach dem nächsten riesigen Turnierdesaster» um Fassung ringen: «Ein dramatisches Elfmeter-Fiasko in Foxborough hat den deutschen Fussball mal wieder zu Boden geschmettert.» Rumms!
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Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» schreibt: «Die Elfmeter-Lotterie endete im nächsten WM-Debakel.» Und sagt ebenfalls: «Julian Nagelsmann ist als Bundestrainer gescheitert.» Die grosse Schlagzeile beim «Spiegel» lautet: «Wer gegen diesen Gegner ausscheidet, hat in der Weltspitze nichts zu suchen.»
«Was für ein Flop!»
Auch international schlägt das deutsche Aus hohe Wellen. «WM-Schocker. Die Deutschen sind nach der ersten Niederlage nach Penaltyschiessen überhaupt raus aus der WM», liest man bei der englischen Boulevardzeitung «The Sun». In Frankreich, dem möglicherweise nächsten Gegner der Südamerikaner, schreibt «L'Équipe»: «Die Paraguay-Sensation: Das Ausscheiden im Sechzehntelfinal spiegelt die Gesamtleistung Deutschlands während des Turniers wider – mit zu vielen Schwächen.»
«Was für ein Flop!» So reagiert die italienische «Gazzetta dello Sport» auf das frühe Aus. Die spanische «Marca» fragt sich: «Was ist aus Deutschland geworden?» Und liefert die Antwort: «Deutschland ist nicht mehr das, was es einmal war.»

