Für Noch-Bundestrainer Julian Nagelsmann wird die Luft immer dünner. Sein Aus nach dem WM-Debakel (Out im Sechzehntelfinal gegen Paraguay) als Chefcoach der DFB-Elf soll «nun zügig beschlossen werden», berichtet die «Bild».
Was Nagelsmann nicht in die Karten spielt: Rudi Völler hat dem Bericht zufolge eine Kehrtwende vollzogen und steht neuerdings nicht mehr hinter dem 38-Jährigen. Zuletzt sagte der DFB-Sportdirektor noch: «Ich bin überzeugt, dass er wahrscheinlich der Richtige ist, weiterzumachen.»
Nagelsmann soll vor dem endgültigen Entscheid um seine Personalie noch einmal die Chance bekommen, das deutsche Scheitern beim Turnier in Nordamerika zu erklären.
Bei einem vorzeitigen Schlussstrich – der Vertrag läuft bis Sommer 2028 – greift laut «Bild» eine vereinbarte Trennungsklausel. Diese besagt offenbar, dass Nagelsmann die Hälfte seines ausstehenden Lohns zusteht. Man geht von sieben Millionen Euro aus.
Bei einem möglichen Nagelsmann-Aus würde höchstwahrscheinlich Jürgen Klopp zum Handkuss kommen. Alles spreche für den 59-Jährigen als Wunschlösung, heisst es.

