Darum gehts
- Schweiz könnte im WM-Sechzehntelfinal auf Ägypten treffen
- Ägypten hat laut Berechnungen 23 Prozent Wahrscheinlichkeit als Gegner
- Schweden, Ecuador und Bosnien sind bereits sicher in K.o.-Runde
Auf wen trifft die Nati im Sechzehntelfinal? 495 verschiedene Szenarien für die Paarungen zwischen Gruppensieger und Gruppendritten hat die Fifa auf insgesamt 18 Seiten im Regelwerk für diese WM festgehalten. Nach dem Gruppensieg der Schweiz am Mittwoch war die Wahrscheinlichkeit mit rund 60 Prozent am höchsten, dass die Nati entweder auf Algerien oder Österreich treffen könnte.
Die drei Gruppenentscheidungen vom Donnerstag und vor allem der Sieg von Ecuador haben die Wahrscheinlichkeit nun deutlich verändert: Nachdem sechs von zwölf Gruppen abgeschlossen sind, sagen die Berechnungen von «The Athletic» Ägypten als wahrscheinlichsten Schweizer Gegner voraus. Das Team von Mohamed Salah kommt derzeit auf 23 Prozent.
Was aber dagegen sprechen könnte: Ägypten führt die Gruppe G vor dem letzten Spiel an. Dahinter folgen Iran und Belgien mit je zwei Punkten, Neuseeland hat einen. Damit Ägypten Gruppendritter wird, müssten Salah und Co. gegen den Iran verlieren und Belgien gegen die Neuseeländer gewinnen.
Dahinter folgen der Iran (21 Prozent) und Algerien (17 Prozent). Schon am Freitagabend kann sich das allerdings wieder ändern, wenn in der Gruppe I Senegal und der Irak aufeinandertreffen. In der Tabelle aller Gruppendritten haben seit Freitagmorgen Schweden, Ecuador und Bosnien & Herzegowina einen Platz in der K.o.-Runde auf sicher. Wäre die Gruppenphase jetzt vorbei, wäre in diesen 495 Konstellationen übrigens nicht Ägypten, sondern Algerien der Nati-Gegner. Aber eben: Stand jetzt.

