Darum gehts
- Ousmane Dembélé und Frankreich scheitern gegen Spanien im WM-Halbfinal
- Ballon-d'Or-Sieger bleibt seit Einführung 1956 ohne WM-Titel
- Spanien erreicht den Final, träumt vom zweiten Titel nach 2010
Ousmane Dembélé hat den Ballon-d'Or-Fluch nicht brechen können. Mit Frankreich scheiterte der amtierende Weltfussballer im WM-Halbfinal mit 0:2 an Spanien und verpasste damit die Chance, als aktueller Ballon-d'Or-Gewinner Weltmeister zu werden.
Damit bleibt eine bemerkenswerte Serie bestehen: Seit Einführung des Ballon d'Or im Jahr 1956 hat kein Spieler, der die Auszeichnung im Jahr vor einer Weltmeisterschaft gewann, im darauffolgenden WM-Turnier auch den Titel geholt.
Dembélé reiht sich damit in eine prominente Liste ein. Eusébio scheiterte 1966 im Halbfinal, Michel Platini 1986 ebenfalls. Johan Cruyff verlor 1974 den Final gegen Deutschland, Karl-Heinz Rummenigge 1982 gegen Italien und Ronaldo 1998 gegen Gastgeber Frankreich. Lionel Messi schied 2010 bereits im Viertelfinal aus, Cristiano Ronaldo 2014 in der Gruppenphase und 2018 im Achtelfinal.
Für Dembélé endet der Traum ebenfalls vorzeitig. Frankreich fand gegen die starke spanische Defensive kein Mittel und musste die Hoffnungen auf den zweiten WM-Titel nach 2018 begraben.
Spanien steht derweil im Final und darf weiter vom zweiten Weltmeistertitel nach 2010 träumen.
Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

