Familienzeit für unsere Stars
Nati-Entdeckung Jaquez rührt seine Mutter zu Tränen

Gegen Kanada (2:1) können die Schweizer Spieler einmal mehr auf die Unterstützung ihrer Liebsten zählen. Nach der Partie hat der Verband zum grossen Familienessen eingeladen.
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Grosse Emotionen nach Abpfiff in Vancouver! Luca Jaquez weiss nach dem 2:1-Sieg gegen Kanada ganz genau, wer das Trikot seines allerersten Startelf-Einsatzes für die Nati bekommen soll: Mama Petra. Die ist von der Geste ihres Sohnes derart gerührt, dass sogar ein paar Tränen fliessen. Von Jaquez-Freundin Anastasia gibts obendrauf eine liebevolle Umarmung.

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Freundin Anastasia (Mitte) und Mutter Petra (rechts) unterstützen Luca Jaquez.
Foto: TOTO MARTI

Der Verteidiger ist aber bei weitem nicht der einzige Nati-Star, der im BC Place auf die Unterstützung seiner Familie zählen kann. WM-Überflieger Johan Manzambi hat zahlreiche Angehörige auf der Tribüne, darunter seine Mutter und seine Geschwister. Das gilt auch für den anderen Schweizer Torschützen Ruben Vargas, dem Bruder Manuel, Mutter Fabienne und Vater Victor die Daumen drücken.

Den Sieg gegen den Gastgeber bejubeln auch viele Kinder. Breel Embolos Nachwuchs hat dem Stürmer sogar ein Plakat gebastelt. Und auch Manuel Akanji, Christian Fassnacht, Gregor Kobel, Ricardo Rodriguez und Djibril Sow dürfen nach Abpfiff ihre Liebsten in Empfang nehmen. Genau wie Remo Freuler, der gemeinsam mit seinem Sohn noch auf dem Platz den Gruppensieg feiert.

Die Familien bleiben in Vancouver – oder gehen heim

Im Anschluss an die Partie lädt der Schweizerische Fussballverband zum offiziellen Familienevent. Im grossen Saal des Hyatt Regency Hotel wird gemeinsam gegessen. Zudem richtet SFV-Präsident Peter Knäbel (59) ein paar Worte an die Angehörigen und bedankt sich für den Rückhalt, den sie den Spielern während der WM geben.

Der restliche Abend steht den Nati-Stars zur freien Verfügung, bevor es am Donnerstagmittag zurück Richtung San Diego geht. Dort werden die meisten Spieler in den kommenden Tagen ohne ihre Familien auskommen müssen. Viele von ihnen haben sich aufgrund der Reisestrapazen dafür entschieden, bis zum Sechzehntelfinal in einer Woche in Kanada zu bleiben. Andere Angehörige haben sogar bereits die Reise zurück in die Schweiz angetreten. Für ein erfolgreiches Turnier wären sie aber wohl bereit, noch etwas länger auf ihre Liebsten zu verzichten.

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