Kanada
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0:3
Marokko
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Kanada
Kanada
Beendet
0:3
Marokko
Marokko
Ounahi 50', 82'
Rahimi 90'+8
03.07.2026, 10:44 Uhr
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04.07.2026, 21:11 Uhr

90. Minute (+10)

Fazit:
Das war's! Marokko macht im zweiten Durchgang ernst und besiegt den Co-Gastgeber Kanada mit 3:0. Dass das Ergebnis am Ende so deutlich ausfällt, war nach einer ersten Hälfte, in der Kanada deutlich mehr Spielanteile hatte, nicht zu erwarten. Ein Standard über Hakimi reichte den effektiven Marokkanern aus, um zu Beginn der zweiten Halbzeit in Führung zu gehen. Dadurch konnten sich die "Atlaslöwen" zurückfallen lassen und auf ihr schnelles Umschalten setzen. Das entschied letzlich die Partie, weil Ounahi (50., 82.) mit seinem Doppelpack den Sack zumachte. Die letzten Bemühungen der "Canucks" öffnete dann noch die Tür für das am Ende zu hohe 3:0 durch Rahimi (90. + 8). Am kommenden Donnerstag (09.07.) trifft Marokko im Viertelfinale auf den Sieger zwischen Deutschland-Besieger Paraguay und Top-Favorit Frankreich.

04.07.2026, 21:04 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+10)

Spielende

04.07.2026, 21:02 Uhr
Tor
Tor

90. Minute (+8)

Tooor für Marokko, 0:3 durch Soufiane Rahimi
Jetzt wird es deutlich! Nach einem Kopfballduell im Mittelfeld kommt Brahim Díaz an den Ball, der dann viel Platz vor sich und gleich zwei Optionen hat. Er entscheidet sich dazu, Rahimi links im Strafraum anzuspielen, der vor Crépeau cool bleibt und stark einschiebt. Die Kugel rollt ins rechte Eck.

04.07.2026, 21:01 Uhr

90. Minute (+6)

Die Kanadier bekommen nochmal eine Möglichkeit per Freistoss. Eustáquio legt den ruhenden Ball für Nelson rüber, der aus 25 Metern den Abschluss sucht. Dieser wird abgefälscht und landet bei Shaffelburg, dessen Flanke ungefährlich bleibt.

04.07.2026, 20:59 Uhr

90. Minute (+5)

David findet Shaffelburg auf links, der den Ball hoch ins Zentrum bringt. Wieder ist bei einem marokkanischen Kopf Endstation.

04.07.2026, 20:59 Uhr

90. Minute (+3)

Nelson dribbelt nach Zuspiel von De Fougerolles links in die marokkanische Box, wird bei der versuchten Hereingabe aber von Halhal geblockt. Es gibt Eckball, der trotz des aufgerückten Crépeau nicht zum Erfolg führt.

04.07.2026, 20:57 Uhr

90. Minute (+1)

Den "Canucks" bleiben acht Minuten für eine Comeback. Das wirkt in dieser Phase jedoch sehr unwahrscheinlich, weil Marokko defensiv sehr sattelfest steht in der zweiten Hälfte.

04.07.2026, 20:55 Uhr

90. Minute (+1)

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 8

04.07.2026, 20:54 Uhr

90. Minute

Shaffelburg löffelt den Ball von links nochmal in den vollgepackten Strafraum. Von dort landet die Kugel im Rückraum bei Nelson, dessen direkter Schuss geblockt wird.

04.07.2026, 20:54 Uhr

88. Minute

Bayern-Flitzer Alphonso Davies wird in diesem entscheidenden Spiel wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Marsch will das Risiko einer erneuten Verletzung scheinbar nicht eingehen.

Ounahi glänzt mit Doppelpack
Marokko steht als erster Viertelfinalist fest

Marokko steht an der WM im Viertelfinal. Die Marokkaner schlagen Kanada im Achtelfinal 3:0. Ounahi ist dabei für zwei der drei Treffer verantwortlich.
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Marokko steht an der WM als erster Viertelfinalist fest.
Foto: Getty Images
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Manuela BiglerRedaktorin Sport-Desk & Respeakerin

Das Spiel

Der erste WM-Viertelfinalist steht fest. Marokko schlägt Kanada im Achtelfinal im texanischen Houston 3:0 und zieht somit in die Runde der letzten acht ein. Mann des Spiels ist dabei Azzedine Ounahi mit einem Doppelpack. Der marokkanische Mittelfeldspieler nutzt kurz nach der Pause die erste Unachtsamkeit der zuvor mutig aufspielenden Kanadier eiskalt zur Führung aus. Ounahi geht beim 1:0 der kanadischen Verteidigung komplett vergessen und kann von der Strafraumgrenze völlig frei zu seinem ersten Treffer abziehen. Sein zweiter Treffer fällt nach einem Konter, bei dem ihm die Kanadier erneut zu viel Platz lassen.

Vor dem Dosenöffner nach der Pause war von den Marokkanern, die als Halbfinalisten der letzten WM 2022 in Katar (0:2-Niederlage gegen Frankreich) gegen die Kanadier, die erstmals in einem WM-Achtelfinal stehen, als Favorit gelten, offensiv praktisch nichts zu sehen. Bereits früh mussten sie aber auch einen Dämpfer hinnehmen. WM-Toptorjäger Ismael Saibari (drei Treffer) muss nach 22 Minuten mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden (siehe Das gab zu reden).

Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Saibari flacht die Partie zwischenzeitlich etwas ab – zumindest was Offensivaktionen betrifft. Denn stattdessen kochen die Emotionen über. Achraf Hakimi kann im Zweikampf mit Richie Laryea einen langen Ball nicht erreichen und stösst den Kanada-Verteidiger frustriert weg. Es kommt zur Rudelbildung, die der englische Schiedsrichter Michael Oliver beruhigen muss.

Kanada kann sich in der Folge für seine mutige Spielweise nicht belohnen. Der WM-Co-Gastgeber, der in der Schweizer Gruppe gegen die Nati 1:2 verlor, hatte bereits nach zehn Minuten eine Topchance. Tani Oluwaseyi zieht aus kurzer Distanz ab, sieht seinen Schuss jedoch vom stark reagierenden Marokko-Goalie Bono pariert. Auch danach reissen die Kanadier das Spieldiktat mehrheitlich an sich. 

Nach dem Führungstreffer durch Ounahi kann Kanada beinahe reagieren, als sie zu einer guten Freistosschance kommen. David chippt den Ball aber über den Querbalken. Weil die Kanadier in der Schlussphase anschliessend noch mehr Risiko eingehen müssen, kann Marokko zweimal Kontern und so zur Entscheidung treffen.

Während es für Marokko im Viertelfinal nun gegen den Sieger der Partie zwischen Deutschland-Bezwinger Paraguay und Frankreich geht (Samstag 23 Uhr), ist das WM-Märchen für Co-Gastgeber Kanada vorbei.

Die Tore

50. Minute, Azzedine Ounahi, 0:1. Marokko geht nach einem Freistoss in Führung. Hakimi spielt den Ball von der rechten Seite zu Ounahi, der der Kanada-Verteidigung an der Strafraumkante komplett vergessen geht und so völlig freistehend zum Abschluss kommt. Er bezwingt Crépeau im kanadischen Tor mit einem Direktschuss aus rund 16 Metern.

82. Minute, Azzedine Ounahi, 0:2. Marokko kontert nach einem Angriff der Kanadier. Talbi passt den Ball nach einem schönen Sololauf über das halbe Spielfeld quer zu Diaz, der Ounahi mit einem Querpass bedient. Ounahi kann von Höhe des Strafraumpunktes einfach nur noch zu seinem zweiten Treffer abziehen.

90.+8. Minute, Soufiane Rahimi, 0:3. Eine weitere Konteraktion von Marokko, ein weiterer Treffer. Diaz gewinnt in einem Kopfballduell den Ball und lanciert Rahimi, der an Crépeau vorbei einschiebt.

Das gab zu reden

Marokko muss bereits früh in der Partie einen Dämpfer hinnehmen. Ismael Saibari muss nach 22 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Der Mittelfeldspieler, der mit drei Toren Marokkos Toptorjäger an dieser WM ist, hat sich bei einem Zweikampf um den Ball offenbar am Oberschenkel verletzt und bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Der 25-Jährige wird anschliessend auf dem Feld gepflegt und verlässt das Feld mit Tränen in den Augen. Als die Kamera wenig später auf die Ersatzbank schwenkt, wo Saibari Platz genommen hat, hat er sich enttäuscht über das unschöne Achtelfinal-Ende für ihn das Trikot über den Kopf gezogen. Saibari hatte bei der laufenden WM nicht nur mit seinen Toren für Aufsehen gesorgt. Der Offensivspieler wechselte während des Turniers für rund 50 Millionen Euro vom PSV Eindhoven zu Bayern München. Beim Bundesligisten unterschrieb er einen langfristigen Vertrag bis 2031. 

So gehts weiter

Die Marokkaner stehen im Viertelfinal. Dort treffen sie in Boston (USA) auf den Sieger des Duells zwischen Paraguay und Frankreich, das am Samstagabend um 23 Uhr angepfiffen wird. Für Kanada ist das WM-Abenteuer hingegen zu Ende.

Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Referee
Michael
Oliver
England
Anstoss
Samstag
04. Juli 2026 um 19:00 Uhr
Stadion
Houston, USA
NRG Stadium
Kapazität
72'220
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