Schweiz
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2:0
Algerien
Algerien
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Schweiz
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Beendet
2:0
Algerien
Algerien
Embolo 10'
Ndoye 46'
03.07.2026, 06:55 Uhr
03.07.2026, 07:01 Uhr

Schlussfazit

Der Fluch ist besiegt: Die Schweiz holt in Vancouver ihren ersten Sieg in einem WM-K.o.-Spiel seit 1938. Am Ende steht gegen Algerien ein souveränes 2:0 auf der Anzeigetafel. In beiden Hälften erwischt die Nati einen Traumstart: Nach 10 Minuten drückt Embolo nach schöner Vorarbeit von Manzambi den Ball über die Linie. Und nach der Pause dauert es nur 46 Sekunden, ehe Ndoyes satter Abschluss im algerischen Tor einschlägt.

Damit ist die Richtung in der Partie vorgegeben – die Schweiz hat nur wenige heikle Situationen zu überstehen. Einem algerischen Treffer am nächsten kommt Maza kurz vor der Pause, als er seinen Schuss nur knapp neben das Schweizer Tor setzt. Ansonsten agieren die Schweizer sehr abgeklärt, verpassen aber in der Schlussphase die endgültige Entscheidung. Alleine Rieder lässt mehrere Top-Chancen liegen. Weil die Schweiz zum ersten Mal an diesem Turnier ohne Gegentor bleibt, kommt der Sieg aber auch so nicht mehr in Gefahr.

Zum vierten Mal in Folge zieht die Schweiz somit in einen WM-Achtelfinal ein. Gegner dort ist entweder Kolumbien oder Ghana, die sich in der Nacht auf Samstag um 03.30 Uhr Schweizer Zeit duellieren.

03.07.2026, 06:58 Uhr
Spielende
Spielende

90.+6 Minute – das Spiel ist zu Ende

Nach der letzten Schweizer Chance ist Schluss – Schiedsrichter Perez pfeift ab, womit der Schweizer Sieg feststeht. Die Nati qualifiziert sich für den Achtelfinal.

03.07.2026, 06:57 Uhr

90.+6 Minute

In letzter Sekunde kommt die Schweiz noch einmal zu einem Abschluss. Nach Okafors geblocktem Schuss hat Freuler freie Schussbahn, sieht den Ball aber in den Händen von Goalie Zidane verschwinden.

03.07.2026, 06:55 Uhr

90.+5 Minute

Amdouni wird mit einem langen Zuspiel lanciert, bringt den Ball im gegnerischen Strafraum aber nicht unter Kontrolle. So ist diese Möglichkeit auf das 3:0 vertan.

03.07.2026, 06:53 Uhr

90.+3 Minute

Die Minuten laufen herunter, ohne dass sich eine algerische Wende abzeichnet. Die Wüstenfüchse bleiben zwar bemüht, finden gegen die noch immer abgeklärte Schweizer Defensive aber kein Mittel.

03.07.2026, 06:50 Uhr

90. Minute

Die Schweizer Fans in Vancouver bejubeln schon den Sieg. Noch müssen sie sich aber etwas gedulden: Es gibt sechs Minuten Nachspielzeit.

03.07.2026, 06:49 Uhr

88. Minute

Hadj Moussa läuft am Schweizer Strafraum entlang und schlenzt den Ball dann vor das Tor. Das Zuspiel ist wohl als Flanke gedacht, wird aber länger und länger. So muss Kobel eingreifen – der Schweizer Keeper pflückt das Leder aber souverän herunter.

03.07.2026, 06:47 Uhr

87. Minute

Zum letzten Mal wechselt die Schweiz: Zakaria kann angeschlagen nicht mehr mittun und wird durch Widmer ersetzt. Zudem erhält Ndoye einen verfrühten Abgang – für ihn kommt Aebischer.

03.07.2026, 06:45 Uhr

85. Minute

Hadj Moussa setzt auf der rechten Seite zum Dribbling an. Die Schweizer Verteidiger lassen ihn aber nicht gewähren: Im Kollektiv können sie die Situation klären.

03.07.2026, 06:44 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

82. Minute

Yakin wechselt ein drittes Mal: Für Embolo kommt Amdouni ins Spiel.

Schweiz steht im WM-Achtelfinal
Dank Duo Manzambolo – Nati beendet 88 Jahre alten Fluch!

Schweizer Jubel in Vancouver! Die Nati zeigt gegen Algerien einen souveränen Auftritt und zieht verdient in den WM-Achtelfinal ein.
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Die Schweiz überwindet den K.-o.-Runden-Fluch und steht im WM-Achtelfinal.
Foto: TOTO MARTI

Das Spiel

Die Nati steht zum vierten Mal in Folge in einem WM-Achtelfinal! Mit einem abgezockten Auftritt schlägt das Yakin-Team in Vancouver Algerien mit 2:0 und trifft am nächsten Dienstag auf den Sieger des Duells zwischen Kolumbien und Ghana.

Breel Embolo und Dan Ndoye sorgen mit ihren Toren für einen aus Schweizer Sicht sporthistorischen Tag im BC Place in Vancouver. Denn die Nati besiegt einen 88-jährigen Fluch und gewinnt erstmals seit 1938 und dem Sieg gegen Grossdeutschland in Paris wieder ein K.o.-Spiel an einer WM. Dank dem neuen Traumduo Manzambolo und einer gandenlosen Effizienz, die sie in der Vorrunde phasenweise noch hat vermissen lassen.

Bereits in der 11. Minute schlägt Embolo mit der ersten Torchance der Nati eiskalt zu. Nach brillanter Vorarbeit von Johan Manzambi, der seinen Gegner auf der linken Seite schwindlig spielt und Embolo dessen 26. Nati-Tor (im 90. Länderspiel) perfekt auflegt. Es ist bereits der fünfte Skorerpunkt Manzambis an diesem Turnier.

48 Sekunden nach der Pause verpasst Dan Ndoye den algerischen Wüstenfüchsen dann den endgültigen Nackenschlag. Der Lausanner, der bisher im Abschluss noch ohne Fortüne geblieben ist, bleibt cool und trifft in die lange Ecke. Zwar verpasst es die Nati danach, mit dem 3:0 den Sack endgültig zuzumachen – Fabian Rieder verfehlt in der 81. Minute das leere Tor aus kürzester Distanz – doch der Sieg gerät nie in Gefahr.

Zu souverän, zu ausgefuchst und zu effizient in den entscheidenden Momenten tritt die Nati auf. Und in der Defensive lässt sie nichts anbrennen. Nur zwei Mal wird es vor dem Tor Kobels ansatzweise gefährlich, aber weder Aouar (5.) noch Maza kurz vor der Pause können reüssieren. Die ganze Abwehr mit Denis Zakaria auf der rechten Seite zeigt eine bärenstarke Leistung.

Der Sieg ist letztlich hoch verdient. Murat Yakin entscheidet das Direktduell gegen Vladimir Petkovic, seinen Vorgänger in der Nati, klar für sich. Yakins Mut, erstmals mit Embolo, Ndoye, Vargas und Manzambi und damit mit vier Offensivleuten von Beginn an zu spielen, wird belohnt. In der 71. Minute wird auch noch Noah Okafor eingewechselt, womit der Leeds-Stürmer zu seinen ersten Minuten an dieser WM kommt.

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Die Tore

10. Minute, Breel Embolo, 1:0. Mega-Show von Manzambi! Das Nati-Juwel tankt sich auf der linken Seite durch bis in den Strafraum. Dort spielt er ins Zentrum. Embolo bringt sich in gegen den algerischen Verteidiger clever in Position und drückt den Ball rein.

46. Minute, Dan Ndoye, 2:0. Denis Zakaria setzt auf der rechten Seite gut nach, holt sich den Ball. Er spielt quer in den Strafraum. Algeriens Klärungsversuch landet bei Ndoye. Der trifft aus 15 Metern eiskalt.

Der Beste

Denis Zakaria. Erst hat der Aushilfs-Rechtsverteidiger leichte Startprobleme. Doch dann findet der Genfer besser in die Partie, gewinnt einen Zweikampf nach dem anderen und lanciert immer wieder gefährliche Gegenstösse. Nur ein unglaublicher Fehlschuss von Rieder bringt Zakaria um einen WM-Skorerpunkt. Humpelt kurz vor Schluss angeschlagen vom Platz.

Der Schlechteste

Luca Zidane. Der algerische Schlussmann erwischt auch gegen die Nati nicht seinen besten Tag. Den Distanzschuss von Ndoye zum 2:0 müsste der Sohn des dreifachen Fifa-Weltfussballers Zinédine Zidane eigentlich parieren können.

Das gab zu reden

Gegen Algerien steht Granit Xhaka zum 150. Mal für die Schweizer auf dem Platz. Eine grosse Ehrung vor Anpfiff bleibt aufgrund des WM-Rahmens verständlicherweise aus. Dafür hatte der Nati-Captain bereits am Tag vor dem Sechzehntelfinal von SFV-Präsident Peter Knäbel ein Bild und ein Trikot mit goldener Nummer überreicht bekommen. Sein Jubiläumsspiel in Vancouver bestreitet Xhaka unter den Augen von Bundespräsident Guy Parmelin, der mit seiner roten Kappe mit der Aufschrift «Switzerland – Great Since 1291» zu einem kleinen Seitenhieb gegen US-Präsident Donald Trump ausholt.

Die Fans

Nach dem Duell gegen Gastgeber Kanada bestreitet die Nati in Vancouver das nächste Auswärtsspiel. Von den 52’497 Plätzen im BC Place sind rund 30’000 mit algerischen Anhängern gefüllt. Nach dem 2:0 durch Ndoye sind allerdings nur noch eine Kuhglocke und die Gesänge der Nati-Fans zu hören. Rund 2000 bis 3000 Schweizer Fans dürften es gewesen sein.

Die Schiris

Yael Falcón legt einen bärenstarken Auftritt hin. Der Sportlehrer aus Argentinien lässt zwar viel durchgehen, bleibt seiner Linie aber über 90 Minuten treu. Und empfiehlt sich damit für weitere WM-Einsätze. Der VAR muss nie eingreifen.

So gehts weiter

Die Schweiz spielt den WM-Achtelfinal am 7. Juli um 22 Uhr – ebenfalls in Vancouver. Gegner ist dann entweder Kolumbien oder Ghana.

Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Referee
Yael
Falcon Perez
Argentinien
Anstoss
Freitag
03. Juli 2026 um 05:00 Uhr
Stadion
Vancouver, Kanada
BC Place
Kapazität
54'500
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