Spanien
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1:0
Argentinien
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Spanien
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Beendet
1:0
(n.V.)
Argentinien
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Torres 106'
19.07.2026, 19:14 Uhr
19.07.2026, 16:49 Uhr
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20.07.2026, 00:09 Uhr

120. Minute (+6)

Fazit:
Spanien ist Weltmeister! Wie schon 2010 feiert La Furia Roja als amtierender Europameister direkt im Anschluss auch den WM-Titel. Es ist ein verdienter Erfolg von de la Fuente und seiner Mannschaft, die im Endspiel Argentinien klar dominierte und nur in den letzten Minuten gegnerische Chancen zuliess. Bereits in der regulären Spielzeit waren die Spanier tonangebend, was in einer insgesamt ereignisarmen Partie jedoch zu selten zu guten Chancen führte. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Chancen und der Druck aber immer grösser - auch weil Spanien nach einer Gelb-Roten Karte von Enzo Fernández (90.+3) die Verlängerung in Überzahl bestritt. In der 106. Spielminute war es dann soweit: Nico Williams legte per Kopf stark für Ferran Torres ab, der den Ball unter die Latte jagte. Argentinien gelingt die Titelverteidigung also nicht. Für den 39-Jährigen Lionel Messi endet ein starkes Turnier mit einem enttäuschenden Resultat, während der 19-Jährige Lamine Yamal bereits seinen zweiten grossen Titel mit der Nationalmannschaft feiert - die Wachablösung?

20.07.2026, 00:05 Uhr

120. Minute (+6)

Nach Abpfiff gibt es auf dem Feld noch eine Rudelbildung. Verwickelt sind unter anderem Paredes und Gavi, die sich heftig angehen. Ansonsten wird bei den Männern in Rot natürlich der zweite Titel innerhalb von zwei Jahren gross gefeiert!

20.07.2026, 00:02 Uhr
Spielende
Spielende

120. Minute (+6)

Spielende

20.07.2026, 00:02 Uhr

120. Minute (+5)

Ein letzter langer Freistoss von Emiliano Martínez ist harmlos.

20.07.2026, 00:01 Uhr

120. Minute (+5)

Spanien im Ballbesitz. Das macht La Furia Roja jetzt gut und lässt Argentinien laufen. Kommt der amtierende Weltmeister noch zu einer letzten Chance?

20.07.2026, 00:01 Uhr

120. Minute (+4)

Einen Freistoss führen die Südamerikaner aus dem Mittelfeld lang aus, schlagen den Ball hoch nach vorne. Zu weit, so kann Unai Simón die Kugel aufnehmen.

20.07.2026, 00:00 Uhr

120. Minute (+3)

Unnötiges Offensivfoul der Argentinier, die sich damit selber Zeit von der Uhr nehmen.

20.07.2026, 00:00 Uhr

120. Minute (+2)

Zweiter Eckstoss. Nun gelangt der Ball zu Simeone, der aus zehn Metern zum Abschluss kommt. Er gerät etwas in Rücklage und drischt den Ball daher aus dieser guten Position über das Tor. Das war knapp!

19.07.2026, 23:59 Uhr

120. Minute (+1)

Erster Eckstoss. Viel Betrieb vor Unai Simón. Am Fünfmeterraum ist der Ball unkontrolliert im Gewusel. Schliesslich wird ein argentinischer Schuss rechts neben das Tor abgefälscht.

19.07.2026, 23:58 Uhr

120. Minute

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 5

Gegen desolates Argentinien
Joker-Tor ins Glück – Spanien ist Weltmeister

Am Ende der längsten Weltmeisterschaft aller Zeiten holt sich Spanien den WM-Pokal. Dies nach einem echten Geduldsspiel: Joker Torres erlöst die Furia Roja gegen offensiv inexistente Argentinier erst in der Verlängerung.
1/20
Spanien ist Weltmeister! Die Furia Roja holt sich in New Jersey verdient den zweiten Stern.
Foto: IMAGO/ANP

Das Spiel

In der 106. Minute hat der Wahnsinn von New Jersey endlich ein Ende! Nach einem langen Flankenball legt Spaniens Joker Williams per Kopf auf den ebenfalls eingewechselten Torres ab, der den Ball zum 1:0 ins Netz drischt – mit dem 19. Abschluss der Partie geht der Europameister endlich in Führung.

Und sie ist mehr als nur verdient. Argentinien ist zu diesem Zeitpunkt noch immer ohne einen einzigen (!) Schuss. Superstar Lionel Messi wird von der spanischen Defensive komplett abgemeldet. Und auch seine Teamkollegen fokussieren sich lieber auf das, was sie bereits das gesamte WM-Turnier auszeichnet: richtig hart zur Sache gehen!

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Schiedsrichter Vincic aus Slowenien macht lange keine Anstalten, das in irgendeiner Form zu unterbinden. Mac Allisters Einsteigen an der Seitenlinie gegen Olmo bleibt genauso unbestraft wie ein Tritt auf die Wade von Yamal. Spielerisch hat die umkämpfte erste Halbzeit kaum etwas zu bieten.

«Ein Wunder, dass nur ein Argentinier vom Platz geflogen ist»
0:50
Blick-Reporter über WM-Final:«Ein Wunder, dass nur ein Argentinier vom Platz geflogen ist»

Immerhin schalten die Spanier nach der Pause einen Gang höher und spielen sich immer wieder Chancen heraus. Die Abschlüsse von Baena und Olmo sowie der Kopfball des eingewechselten Torres sind aber viel zu unpräzise. So bleibt es in den ersten 80 Minuten ein ähnlich ereignisarmes Finalspiel wie vor dreieinhalb Jahren. Nur führten die Argentinier in Katar zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2:0. Davon ist die Albiceleste dieses Mal meilenweit entfernt. Nicht nur Superstar Lionel Messi wird von der überragenden spanischen Defensive abgemeldet. Auch seine Teamkollegen bleiben bis zum Start der Verlängerung ohne einen einzigen Schuss.

Die Verlängerung bestreitet der Titelverteidiger nach einer überfälligen Gelb-Roten Karte gegen Fernandez nur noch zu zehnt, was Williams sofort bestraft. Doch Schiedsrichter Vincic nimmt den vermeintlichen Siegtreffer wieder zurück, weil Merino zuvor im Zweikampf Gegenspieler Otamendi auf den Fuss getreten ist.

Beim spanischen Führungstreffer hat der Unparteiische zwar nichts zu beanstanden. Dafür aber beim zweiten Treffer von Torres, den er aufgrund einer hauchdünnen Offside-Position ebenfalls einkassiert. Ein Entscheid, der um ein Haar noch Folgen gehabt hätte. Mit dem erst zweiten Abschluss des Spiels verpasst Simeone in der Nachspielzeit den glücklichen Ausgleichstreffer.

So aber bringen die Spanier die knappe, aber hochverdiente Führung über die Zeit und sichern sich nach 2010 zum zweiten Mal den WM-Pokal. Dem Titelverteidiger bleiben im womöglich letzten Länderspiel von Lionel Messi am Ende nur die Tränen.

Das Tor

106. Minute, Ferran Torres, 1:0. Kaum hat die zweite Hälfte der Verlängerung begonnen, findet eine hohe Flanke den Weg an den linken Pfosten. Von dort legt Nico Williams zurück auf Ferran Torres – und der Joker hämmert den Ball aus knapp zehn Metern wuchtig ins Netz.

Der Beste

Ferran Torres. Kommt nach einer Stunde und schiesst Spanien zum zweiten WM-Titel! Mehr kann man von einem Joker nicht verlangen.

Der Schlechteste

Lionel Messi. In seinem wohl letzten Spiel für Argentinien ist der achtfache Weltfussballer ein Geist. Der Captain bleibt ohne eine einzige auffällige Szene.

Das gab zu reden I

Chaos vor dem MetLife Stadium! Schon die Anreise aus Manhattan nach New Jersey ist nicht nur mühsam, sondern auch teuer. Die Zugpreise wurden für die WM von 12,90 auf 98 US-Dollar erhöht. Die Alternativen: Ein Parkplatz in Stadionnähe für bis zu 300 USD oder eine einstündige Taxifahrt inklusive Stau für 180 USD. Auf Social Media kursieren sogar Videos von argentinischen Fans, die zu Fuss den Highway überqueren, um rechtzeitig zum Stadion zu gelangen. Zur Belohnung gibt es an den Sicherheitskontrollen noch einmal lange Schlangen. Wartezeit: bis zu zwei Stunden. Diese müssen sich die Fans anders als mit ihrem Handy überbrücken. Das Funknetz ist komplett überlastet und auch das für die Fans eingerichtete Wifi ist zusammengebrochen. Zum organisatorischen Chaos passt, dass beim Vortrag der US-Hymne vier Kampfjets erst mit deutlicher Verspätung ihren Überflug vollziehen. Die USA verpassen es, zum Abschluss des Heimturniers ihre Gastgeberqualitäten unter Beweis zu stellen. Nicht zum ersten Mal…

Das gab zu reden II

Keinen einzigen Abschluss bringt Argentinien in der regulären Spielzeit zustande. Das hat es an einer WM seit Beginn der Aufzeichnungen des Statistik-Portals Opta im Jahre 1966 erst zweimal gegeben – beide Male war die erfolglose Nation Costa Rica: 1990 gegen Brasilien (0:1) und 2022 gegen Spanien (0:7) blieben «Los Ticos» offensiv inexistent. Immerhin: In der Verlängerung kommt die «Albiceleste» dann doch noch zu zwei Abschlüssen.

Die Schiedsrichter

Slavko Vincic lässt vor allem den Argentiniern viel durchgehen. Nach der Pause sitzen die Gelben Karten beim Slowenen dann etwas lockerer. Trotzdem hat der eingewechselte Paredes Glück, dass er nicht mit Gelb-Rot vom Platz fliegt. Die sieht kurz vor Ablauf der ersten 90 Minuten aber Fernandez – und das völlig zu Recht. Auch wenn es dieser nicht wahrhaben will. VAR Bastian Dankert aus Deutschland bleibt ohne nennenswerte Szene.

Die Fans

Die Mehrheit der 80’633 Fans im NFL-Stadion der New York Jets und New York Giants hält es mit den Argentiniern. Doch auch der spanische Anhang macht sich in seiner Kurve immer wieder mit Gesängen bemerkbar. So kommt für ein Finalspiel, das auch viel neutrales Publikum aufweist, doch einigermassen Stimmung auf.

So gehts weiter

Mit dem Final ist die WM 2026 in Nordamerika abgeschlossen. Die nächste Endrunde der Männer folgt wie gewohnt in vier Jahren – in Marokko, Portugal und Spanien, wobei auch je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay ausgetragen wird. Das Eröffnungsspiel steigt dann am 8. Juni. Die Frauen sind bereits 2027 in Brasilien ab dem 24. Juni wieder an der Reihe.

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Die letzten Spiele
Schiedsrichter
Referee
Slavko
Vincic
Slowenien
Anstoss
Sonntag
19. Juli 2026 um 21:00 Uhr
Stadion
East Rutherford, USA
MetLife Stadium
Kapazität
82'500
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