Interne Vorwürfe wegen Defi
Kameramann erlitt Herzinfarkt während ORF-WM-Sendung

Ein medizinischer Notfall hat am Donnerstagabend die WM-Berichterstattung des ORF erschüttert. Ein Mitarbeiter erlitt während der Aufzeichnung einer WM-Sendung einen Herzinfarkt und musste nach erfolgreicher Reanimation mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden.
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Bei einer WM-Sendung des österreichischen TV-Senders ORF kam es zu einem medizinischen Notfall.
Foto: FIFA via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kameramann erlitt Herzinfarkt bei WM-Sendung im ORF-Zentrum in Wien
  • Ersthelfer reanimierten erfolgreich, Patient in stabilem Zustand im Spital
  • Falsch platzierter Defibrillator gibt zu reden
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Benjamin GwerderRedaktor Sport

Schockmoment im ORF-Zentrum in Wien: Während der Aufzeichnung der WM-Sendung vor dem Gruppenspiel zwischen Deutschland und Ecuador am Donnerstagabend erlitt ein etwa 55-jähriger Kameramann einen Herzinfarkt und brach im Studio zusammen. Wie die «Kronen Zeitung» berichtet, reagierten die Ersthelfer sofort und konnten den Mann noch vor Ort erfolgreich reanimieren.

Anschliessend wurde der ORF-Mitarbeiter mit einem Notarzthubschrauber ins Allgemeine Krankenhaus Wien geflogen. Dort befindet er sich laut dem Bericht in stabilem Zustand auf der Intensivstation.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls standen unter anderem die österreichischen Fussball-Experten Herbert Prohaska und Andreas Ivanschitz für die WM-Berichterstattung vor der Kamera. Trotz des dramatischen Zwischenfalls wurde die Sendung mit rund einer Stunde Verspätung aufgezeichnet.

Für Diskussionen sorgten laut «Krone» auch interne Vorwürfe nach dem Einsatz. Demnach sei ein Defibrillator nicht am vorgesehenen Ort gewesen. Zudem habe es Probleme mit einem Lastenaufzug gegeben, der für den Abtransport des Patienten vorgesehen war. Der ORF äusserte sich dazu zunächst nicht.

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