Kurz vor erstem WM-Einsatz
«Moin, Amore» – SRF-Kommentatorin Rinast hat geheiratet

Aufregende Wochen für Rachel Rinast. Die ehemalige Nati-Spielerin steht nicht nur davor, als erste Frau bei SRF WM-Spiele der Männer zu kommentieren. Sie hat auch noch geheiratet.
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Rachel Rinast erlebt aufregende Tage.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rachel Rinast hat Partner Arvid Schenk in Lübeck, Deutschland, geheiratet
  • Sie kommentiert ab 27. Juni als erste Frau Spiele der Männer-WM
  • 48 Länderspiele für die Schweiz, Flitterwochen in Sizilien mit Fussballfokus
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Rachel Rinast (34) schwebt auf Wolke sieben. Die ehemalige Schweizer Fussball-Nati-Spielerin (48 Partien) und SRF-Kommentatorin hat am Wochenende ihren Partner Arvid Schenk geheiratet. «Moin, Amore! Wir haben Ja gesagt», schreibt sie auf Instagram zu einer Reihe Hochzeitsfotos. Bei der standesamtlichen Trauung in Lübeck (De) trägt Rinast ein kurzes, rückenfreies Brautkleid. Dazu kombiniert sie einen Hut mit Schleier sowie eine Sonnenbrille. Ihr Mann setzt auf einen Anzug ohne Krawatte.

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Unter den ersten Gratulanten sind zahlreiche Nati-Spielerinnen. «Ach schön!!», schreibt etwa Captain Lia Wälti. Auch Nadine Riesen, Geraldine Reuteler oder Ramona Bachmann schliessen sich den Glückwünschen an. Letztere war auch unter den Hochzeitsgästen. Zu einem Lift-Selfie mit Meriame Terchoun schrieb Bachmann auf Instagram: «Auf dem Weg zu dir, Rachel.»

Beim zweiten Teil ihrer Hochzeit trägt Rinast ein langes Kleid und einen Blumenkranz im Haar, während ihr Mann eine schwarze Hose mit hellem Oberteil sowie einen Hut trägt. Die beiden geniessen die Feier mit Familie und Freunden. Und auch der obligate Hochzeitstanz darf nicht fehlen.

Hochzeit, Flitterwochen und dann WM

Lange Zeit haben die Frischverheirateten allerdings nicht, um ihr Glück zu geniessen. Rinast, die letztes Jahr während der Frauen-EM als erste Frau beim SRF Fussballspiele kommentiert hat, steht erneut vor einem historischen Einsatz. Denn sie wird nun als erste Frau auch Spiele der Männer-WM kommentieren. 

Über ihre Rolle als Pionierin sagte sie letztes Jahr zu Blick: «Das Gefühl, die erste Fussballkommentatorin zu sein, setzt einen schon unter Druck.» Denn wenn sie einen Fehler mache, dann tue sie dies als Frau und nicht als Rachel Rinast. Gleichzeitig äusserte sie die Hoffnung, dass eine Frauenstimme im Fussball eines Tages normal sei. Mit ihrem Einsatz an der Männer-WM wird ein weiterer Schritt in diese Richtung gemacht.

Ihr erstes von sieben Spielen kommentiert sie am 27. Juni: Ägypten gegen den Iran. So bleibt doch noch etwas Zeit für die Flitterwochen. Diese verbringt Rinast in Sizilien (It). Weil ihr Mann als Goalietrainer arbeitet, wird auch da das Thema Fussball nicht ausgeklammert werden. «Ich bin mir sicher, wir werden ziemlich viele Spiele schauen», meint Rinast gegenüber der «Aargauer Zeitung».

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