Hier holt Lo Celso den Skandal-Banner
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«Malwinen sind argentinisch»:Hier feiert die Albiceleste Skandal-Banner

Nach Jubel mit Kriegs-Banner
Das droht nun den Argentiniern

Argentinien steht im WM-Final, doch ein Banner sorgt für Ärger. Spieler zeigen nach dem 2:1-Sieg gegen England «Las Malvinas son Argentinas» – die Fifa könnte nun eingreifen.
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Giovani Lo Celso mit dem Banner, der nach dem WM-Halbfinal zu reden gibt.
Foto: IMAGO/NurPhoto

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Argentinien feiert WM-Finaleinzug nach 2:1-Sieg gegen England in Atlanta
  • Spieler zeigen Banner «Las Malvinas son Argentinas», Fifa könnte Sanktionen prüfen
  • 2014: Ähnliche Aktion führte zu 30'000 Fr. Geldstrafe für Argentinien
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Andrea CattaniTagesleiter Sport

Argentinien jubelt über den Finaleinzug an der WM 2026 – doch der Triumph könnte ein Nachspiel haben. Nach dem dramatischen 2:1-Halbfinalsieg gegen England in Atlanta sorgte eine politische Botschaft der «Albiceleste» für Aufsehen.

Mehrere argentinische Spieler hielten nach dem Schlusspfiff ein Banner mit der Aufschrift «Las Malvinas son Argentinas» hoch. Damit bezogen sie sich auf den Krieg um die Falklandinseln, die Argentinien als «Malvinas» bezeichnet.

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Die Aktion könnte nun die Fifa auf den Plan rufen. Politische Botschaften und Gesten sind gemäss den Fifa-Reglementen verboten. Der Weltverband hat in der Vergangenheit vergleichbare Vorfälle sanktioniert. Auch die Schweizer Nati war davon bereits betroffen. Für die Doppeladler-Gesten beim WM-Spiel zwischen der Schweiz und Serbien an der WM 2018 kam ein Trio um Spielsperren herum, wurde aber mit Bussen belegt. Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri mussten je 10'000 Franken abdrücken, Lichtsteiner wurde mit einer Busse von 5000 Franken belegt. Das Verdikt der Fifa: «Unsportliches Verhalten, das gegen die Grundsätze des Fairplay verstösst.»

Nicht die erste Gaucho-Provokation

Bereits 2014 wurde der argentinische Fussballverband wegen eines ähnlichen Banners vor einem Testspiel gegen Slowenien mit einer Geldstrafe von bis zu 30'000 Franken belegt. Damals ging es ebenfalls um die Forderung «Las Malvinas son Argentinas».

Ob die Fifa auch diesmal ein Verfahren eröffnet oder eine Strafe ausspricht, ist noch offen.

Der Streit um die Falklandinseln begleitet die Beziehungen zwischen Argentinien und Grossbritannien seit Jahrzehnten. Im Krieg von 1982 kamen 907 Menschen ums Leben – 649 Argentinier, 255 Briten und drei Bewohner der Inseln.

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