Nach Rassismus-Debatte
Klopp bricht Interview wegen Schweinsteiger-Frage ab

Jürgen Klopp bricht ein Interview bei der WM in den USA ab. Der Ex-Liverpool-Coach weigerte sich, zu Bastian Schweinsteigers umstrittenen Aussagen über den afrikanischen Fussball Stellung zu nehmen.
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Jürgen Klopp will sich in einer heiklen Rassismus-Debatte nicht einmischen.
Foto: imago/Ulmer/Teamfoto

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KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jürgen Klopp bricht Interview bei der WM 2026 nach strittiger Frage ab
  • Bastian Schweinsteiger löste mit Aussagen über «afrikanischen Fussball» Kritik aus
  • 1:2-Niederlage der Elfenbeinküste gegen Deutschland entzündete Debatte über Rassismus
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Blick Sportdesk

Jürgen Klopp hat während der Fussball-WM in den USA, Mexiko und Kanada für Schlagzeilen gesorgt – doch nicht wegen seiner Rolle als TV-Analyst für Magenta TV. Stattdessen verliess der ehemalige Liverpool-Trainer abrupt ein Interview, nachdem er zu den umstrittenen Kommentaren von Bastian Schweinsteiger befragt wurde. «Nein, nein! Du hast keine Chance, dass ich dir auf diese Frage antworte», entgegnete Klopp sichtlich genervt der Reporterin.

Schweinsteiger, als Experte für den deutschen Sender ARD im Einsatz, hatte die Spielweise der ivorischen Mannschaft bei deren 1:2-Niederlage gegen Deutschland als «afrikanischen Fussball» beschrieben. Diese sei «manchmal etwas unorthodox, ein bisschen wild, unberechenbar.» Aussagen, die in Deutschland eine heftige Debatte auslösten, insbesondere auf sozialen Medien. Kritiker warfen dem ehemaligen Bayern- und Manchester-United-Star vor, rassistische Stereotype zu bedienen.

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Der schwarze deutsche Journalist Philipp Awounou erklärte im «Spiegel»: «Hinter Attributen wie ‹wild› und ‹unberechenbar› verbergen sich Stereotype, die älter sind als der Fussball und die rassistische, koloniale Wurzeln haben.» Awounou betonte jedoch, dass Schweinsteiger kein Rassist sei, beschrieb dessen Aussagen aber als «problematisch». 

Klopp lässt seine Meinung durchblicken

Klopp wollte sich jedoch nicht in die hitzige Diskussion einmischen. «Jeder liebt Kontroversen, also willst du mich in diese Situation bringen», kommentierte er das Interview. «Nein, nein, ich habe keine Chance, diese Frage so zu beantworten, dass es allen gefällt. Sie bringen mich damit in eine Zwickmühle. Und überraschenderweise sind Sie deutsch. Das überrascht mich so sehr.» Dann lief er davon. 

Dieser Artikel ist zuerst auf gsp.ro erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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