«Niveau ist einfach zu tief»
Ausländische Experten zerlegen die Nati wegen Katar-Remis

Das 1:1 der Schweiz gegen Katar wird im Ausland knallhart analysiert. Eine Arsenal-Legende freut sich sogar darüber, dass die Nati kurz vor Ende den Ausgleich kassiert.
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Freut sich, dass die Schweiz noch das 1:1 kassiert hat: Arsenal-Legende Ian Wright.
Foto: Offside via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz spielt 1:1 gegen Katar, Experten kritisieren schwache Leistung
  • Ian Wright: «Einfach nicht auf dem nötigen Niveau»
  • Christoph Kramer: «Schweizer machen kein gutes Spiel»
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Florian RazReporter Fussball

Die Schweizer Nati scheint sich noch zu fragen, wo die Probleme gegen Katar lagen: vorne, hinten – oder bei den Einwechselspielern? Da sind die TV-Experten in England und Deutschland bereits einen Schritt weiter. Ihre knallharte Analyse: Die Schweizer waren beim 1:1 gegen die Weltnummer 50 schlicht nicht gut.

Schon zur Pause fallen trotz der Schweizer 1:0-Führung auf ZDF harte Worte. Expertin Friederike Kromp findet den Auftritt der Nati «zu unpräzise, ein bisschen zu undynamisch. Ein bisschen unzulänglich, auch von der Raumaufteilung her nicht perfekt.»

Der Weltmeister von 2014 ahnt das 1:1 voraus

Kromp erhält Unterstützung von Christoph Kramer: «Ich bin mal gespannt, was sie am Ende selber sagen. Aber ich finde, dass die Schweizer kein gutes Spiel machen.» Zwar glaubt der Weltmeister von 2014 zur Pause noch fest an einen Sieg der Nati. Aber er ahnt bereits, dass die Schweizer die Katarer zu wenig unter Druck setzen: «Man muss sich den Gegner zurechtlegen. Und das tun sie nicht. Katar hatte drei Ecken und zwei Chancen. Katar kommt mir zu viel in die Duelle. Ich finde nicht, dass die Schweizer ein dominantes Spiel machen.»

Als das Spiel beendet ist, wird es auf dem englischen Sender ITV so richtig heftig für die Schweizer. Arsenal-Legende Ian Wright freut sich sogar richtig über das späte 1:1: «Ich bin wirklich froh, weil die Schweizer … Sie waren nicht eiskalt. Es wirkte, als hätten sie das Gefühl, dass es einfach so für sie laufen würde.»

«Mittlere Katastrophe, wenn man das Resultat anschaut»
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Einschätzung nach WM-Auftakt:«Mittlere Katastrophe, wenn man das Resultat anschaut»

Unterstützt wird Wright von Gary Neville (400 Spiele für Manchester United), der gleich den ganzen Schweizer Sturm kritisiert: «Wir haben die Warnzeichen schon zur Pause gesehen. Ndoye, Vargas, Embolo – das Niveau ist einfach zu tief. Sie hätten das Spiel entscheiden können. Aber sie haben nicht die nötige Technik, um die Tore zu erzielen.»

Eine Einzelabreibung für Ruben Vargas

Und dann bekommt der arme Vargas von Wright auch noch eine Einzelabreibung, als seine beste Chance in der zweiten Halbzeit gezeigt wird. «Das ist so ein schwacher Abschluss», knurrt der Torschützenkönig der Premier League von 1992: «Gary hat recht, wenn er sagt: Das war einfach nicht auf dem nötigen Niveau!»

Zusammengefasst finden die englischen Experten mit Neville zum 1:1: «Du hast es einfach kommen sehen.» Und Wright findet: «So kommt es immer, wenn du 1:0 führst – und so verteidigst. Für die Schweiz ist das wie eine Niederlage.»

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